cranko-schule: reid anderson
übt sich in Engelsgeduld. Seit über zwölf Jahren, praktisch seit seinem Amtsantritt, bemüht sich der Intendant des Stuttgarter Balletts um einen Neubau der John-Cranko-Schule, der auch seiner Kompanie die dringend benötigten größeren Probenräume bescheren soll. Die älteste staatliche Ballettschule Westdeutschlands ist gleichzeitig auch die letzte, die noch in ihren alten Sälen lehrt, während die Kollegen in München, Hamburg, Dresden oder Berlin im Lauf der Zeit allesamt neue Probenzentren bekamen.
Die Cranko-Schule soll aber auch die erste sein, die nicht nur erweitert oder renoviert wird, sondern samt Internat in ein speziell für sie entworfenes Haus umzieht: Seit 2011 gibt es ein Modell des Münchner Architekturbüros Burger Rudacs, das sowohl Tanzpädagogen wie Stadtplanern zusagt, mit geschätzten 50 Millionen Euro Baukosten aber so deutlich über dem vorgesehenen Budget liegt, dass das Projekt jetzt wieder auf der Kippe steht.
Ohnehin hat sich der Eindruck verfestigt: Vor jedem konkreten Schritt zugunsten der neuen Schule vergeht in Stuttgart mindestens ein Jahr. Der erste Spatenstich ist immer noch nicht in Sicht, derzeit streiten die Stadt und das Land Baden-Württemberg, die den ...
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Tanz Mai 2013
Rubrik: menschen, Seite 38
von Angela Reinhardt
In welchem Zusammenhang steht die Natur im Umfeld der École des sables, die im Süden von Dakar gleich neben den Ausläufern der Savanne liegt, mit Ihrer Lehrmethode?
Als wir die Schule eröffneten, lag sie noch mitten in der senegalesischen Wildnis. Inzwischen werden wir langsam von der Zersiedelung der Landschaft eingeholt. Deshalb haben wir und Freunde aus Europa...
Ohne Strawinsky wäre ich kein Komponist geworden, so viel ist schon mal klar. Daher ist alles, was ich über seine Musik schreiben kann, davon geprägt, dass unter anderem er es war, der mich dazu brachte, diesen seltsamen und bizarren Beruf zu ergreifen, den man Broterwerb kaum nennen kann. Man wird hier nicht viel Kritisches über den «Sacre» finden, das gebe ich...
Sasha Waltz, in Sankt Petersburg, Paris, Brüssel und Berlin gibt es «Sacre du printemps» künftig sogar zweimal.
Ja, gezeigt wird zum einen die Urfassung von Vaslav Nijinsky, in der Rekonstruktion von Millicent Hodson und Kenneth Archer für das Joffrey Ballet von 1987. Millicent und Kenneth haben sie mittlerweile schon bei vielen Kompanien einstudiert, auch am...
