xin peng wang

In der Kampfzone: Sein Handlungsballett «Der Traum der roten Kammer» wurde in Hongkong zensiert

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Die Premiere am Hong Kong Ballet Ende Oktober war ein Triumph. Tags darauf saß der Dortmunder Ballettchef Xin Peng Wang im Flugzeug zurück nach Deutschland. Während er im Landeanflug war, erfuhr seine Ballettfassung des chinesischen Literaturklassikers «Der Traum der roten Kammer» – uraufgeführt 2012 in Dortmund – die erste Reprise: in Form einer deutlich reduzierten Fassung. Wang dokterte noch an seinem Jetlag, als sein Telefon heiß lief. Hongkongs Medien berichteten ihm, dass der dritte Akt verstümmelt sei.

In Deutschland meldete die Presse, was sie überhaupt erfahren konnte. Sie zitierte eine dubiose Entschuldigung des Hong Kong Ballet. Auf Grund von technischen Problemen könne nicht gezeigt werden, was gezeigt werden sollte.

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Tanz Januar 2014
Rubrik: menschen, Seite 18
von Arnd Wesemann

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