Newcomer, Personalien August/September 2017
Newcomer: Marcus Pei
Er hat schon manchen Preis gewonnen – in Mathematik zum Beispiel. Denn Marcus Pei ist ein mathematisch-musisches Phänomen. Er fand die logischen Naturwissenschaften als Kind spannender als das Ballett und ließ sich von der Mutter eher widerwillig in den Tanzsaal schieben. Irgendwann hat es ihn dann doch gepackt – als er in musikalischen und choreografischen Strukturen die Logik der Wissenschaft erkannte und Gefallen daran fand, sie auf seinen Körper zu übertragen.
Pei ist Martin Schläpfers jüngster personeller Coup. Er spielt leidenschaftlich Klavier, erhielt seine Tänzer-Ausbildung am University of Iowa Youth Ballet Forum und an Canada’s National Ballet School in Toronto. Dorthin hat der Chef des Ballett am Rhein beste Verbindungen, die ihn auf den Graduate Student aufmerksam machten. Mit nur 18 Jahren an die in Düsseldorf/Duisburg ansässige Kompanie engagiert, fiel das Ausnahmetalent in der vergangenen Spielzeit sofort auf. So vertraute Schläpfer ihm in seinem Ballett «Obelisco» das Solo zu dem Schubert-Lied «Du bist die Ruh» an. Im schwarzen Glitzer-Trikot lässt der junge Amerikaner darin seine Virtuosität, Rasanz und Präzision aufblitzen, die hier mit der ...
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Tanz August/September 2017
Rubrik: Menschen, Seite 34
von Red.
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Tanz- und Sportwissenschaftlerin an der Phillips Universität Marburg, ist am 28. April dieses Jahres nach schwerer Krankheit gestorben. Seit 2004 hatte sie dort als Professorin am Institut für Sportwissenschaft und Motologie gelehrt und als Wissenschaftlerin gearbeitet. Sie war Mitglied des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung, außerdem...
Screening
La grande danza
Nicht das Übliche: Den Choreografen Philippe Kratz kennt, obwohl aus Schlebusch stammend, hierzulande kaum jemand. Auch Jirí Pokorny ist mehr oder weniger ein Newcomer. Am ehesten hat sich bei uns noch Giuseppe Spota als Schüler von Stephan Thoss in Mainz, Mannheim und Regensburg einen Namen machen können. Umso lobenswerter scheint das...
