Thomas Marek: "Thomas Marek - About Tap Vol. No. 2"

Hamburg

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«Mein Name ist Thomas Marek, und ich bin Stepptänzer» – immer und immer wieder wabert dieser Sprachfetzen aus dem Off durch den Bühnenraum. Sechs Tap Dancer improvisieren im kaltblauen Licht zu Jazz und skurrilen Geräuschen. Eine Leinwand im Bühnenhintergrund blendet Bilder und Kommentare zu den einzelnen Protagonisten wie zufällig in die Szenerie. Wenn sich das chaotische Treiben lichtet, präsentieren sich die einzelnen Künstler mit ihren ganz persönlichen Bezügen zum Stepp, lassen Blicke in ihr  Inneres zu oder auch nur Einblicke in ihre Biografie.

Die einzelnen Auftritte sind fragmentarisch, episodenhaft, gehen Verbindungen ein zu Jazz, HipHop, Funk oder Pop. Sarah Petronio, 2005 ausgezeichnet mit dem Hoofer Award, erzählt über ihre Anfänge bei Jimmy Slyde und Chuck Green, mit denen sie auch auf der Bühne stand. Alte Filmaufnahmen aus der Zeit zeichnen das Bild von virtuosen Tap-Dance-Shows, die sich ganz dem Jazz Tap verschrieben. Ihre Tochter, Leela Petronio, wählt «gender» als ihren Bezug: «it does not matter if you are male or female when you are tap dancing» – Stepp als unisexuelle Performance.

«Ich hatte eine Hüftgelenksdysplasie – somit schieden Ballett und Jazztanz aus»: ...

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Tanz Februar 2007
Rubrik: Der Kalender, Seite 47
von Tanja Thimm

Vergriffen
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