i don’t believe in outer space
Eine Sperrholzwand riegelt die Tiefe des Bockenheimer Depots in Frankfurt am Main ab. Gucklöcher sind hineingefräst, durch die wir hindurchspähen. Der Blick fällt in einen Raum, der wie ein unaufgeräumtes Künstleratelier aussieht. Großflächige Fotos stehen herum, auf denen die Tänzer der Forsythe Company als computertechnisch verzerrte Gestalten abgebildet sind. Einige der Fotos sind zerrissen, die Bilder zerstückelt. Durch die Nachbarschaft mit anderen Fotos verbinden sich die Fotografien zu fremdartigen Körpern. Einige Gesichter von Tänzern sind wie Spielkarten montiert.
Der Tänzer Amancio Gonzales wird später seine Spielkarte mit aufs Spielfeld nehmen, um dahinter zu verschwinden. Da sein und gleichzeitig nicht da, sondern in einem anderen Raum sein, «comme si par hasard, as if by chance», sagt er immer wieder: Wenn sich ein Raum im Raum auftäte, in dem man verschwinden könnte ...
Hinter diesem Raum erstreckt sich eine weite Fläche, auf der zusammengeknüllte Bälle aus dunklem Klebeband liegen, wie Steine. Für William Forsythes neues Stück «I Don’t Believe in Outer Space» nimmt das Publikum nun an der Längsseite dieser Tanzfläche Platz. Das ganze Ausmaß des Bockenheimer Depots ...
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