Gerald Siegmund
Am Anfang steht die Frage nach dem, was der Tanz in Deutschland am Dringendsten braucht.
Produktionsmöglichkeiten und Ausbildungsmaßnahmen für junge Choreografen? Ein Nachdenken über Tanz in unserer veränderten Mediengesellschaft? Ein neues und sachkundiges Publikum, das mit Tanz in seinen verschiedenen Ausprägungen schon von Kindesbeinen an vertraut ist? Möglichkeiten für Tänzer, erste Schritte in einer Kompanie machen zu können? Eine andere Art der Vermittlung von Tanz in der Öffentlichkeit? Eine größere Sichtbarkeit dessen, was es schon an Produktionen gibt?
Ein zentrales Kriterium, die eingereichten Projekte, die auf diese Fragen eine, keine oder gar mehrere Antworten hatten, zu beurteilen, war stets das der Nachhaltigkeit. Wird sich aufgrund des eingereichten Projekts in den Städten und Regionen etwas verändern? Bleibt von den Maßnahmen nach den fünf Förderjahren eine tragfähige Struktur zurück, die auch weiterhin Bestand hat, die sich weiterentwickeln kann? Wen erreichen die Projekte in der Stadt? Wie wirken sie in die Region hinein? Werden wirklich Strukturen z. B. für Schulprojekte gelegt, wird eine Veränderung der Lehrpläne angestrebt, oder bleibt das Engagement eher ...
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die Projektleiterin Tanzplan Deutschland und verteilt 6,4 Millionen Euro für den Tanz, geteilt durch neun Städte und durch fünf Jahre. Da bleiben im Schnitt rund 140 000 Euro pro Jahr und Ort. Wie dicke ist die Förderung wirklich? Der Punkt ist eher, was löst sie aus? Es werden ja auch Gelder der Städte und der Länder freigemacht. Die Gespräche mit Stadt und Land,...
Patras is a port and the third largest city of Greece, best known for politicians, a peculiar accent and a great passion for the carnival. Patras bears the legacy of great prosperity which was lost somewhere in the first decades of the 20th century, but is still alive in the minds of its people, who remember how commerce and industry flourished before they gave way...
Wie viel Theater will Basel? Die Frage, Titel einer Podiumsdiskussion, ist nicht unberechtigt. Schließlich hat nach Recherchen der Neuen Zürcher Zeitung die Platzausnutzung aller Sparten in den ersten drei Monaten der laufenden Spielzeit «gesamthaft» nicht einmal fünfzig Prozent betragen, und das lässt vermuten, dass die Basler so viel Theater gar nicht wollen....
