en face
Ein Ballerinenfilm. Nur ihre Namen tun hier nichts zur Sache. Wer hier wirklich auf ein «Rendezvous mit einer Ballerina» hofft, ist allerdings selbst schuld. Jackie Julie (wenn die Tänzerin wirklich so heißt) und Betty Summer (wohl eher auch ein Künstlername) sind unserer Branche unbekannt. Wohl deshalb geben sie sich meist bedeckt, solange sie sich an der Stange halten.
Au milieu lieben’s die beiden dagegen eher nackt, auch wenn so etwas kein strenges Jugendverbot nach sich zieht.
Ab 16 ist man jene Freizügigkeit gewöhnt, die Phil Defrys nur bedingt in handelsübliche Hochglanzästhetik taucht. Ebenso unaufregend ist das Berliner Ambiente. Auf dem Cover verspricht der Film zwar «mehr als nur das Eine». Aber den «erotischen Pas de deux», den uns der Regisseur ankündigt, sucht man vergebens. Nicht einmal für einen echten Spitzenschuh hat der Etat gereicht. Der schwarze von Jackie Julie macht schon nach 50 Minuten schlapp. Bei: orion.eu
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Tanzen kann man überall. Im Wohnzimmer, in der Wüste Negev, im Fahrstuhl. Solange man allein ist. Kaum aber will einer vor wildfremden Leuten in der U-Bahn, im Supermarkt oder auf den Tischen im Restaurant tanzen, da ist Schluss mit lustig. Dann wird die Welt zu eng, der Tanz rückt einem auf die Pelle, und die Haut wird einem unwohl. Wenn einer tanzt, nimmt er sich...
Die wichtigsten Themen:
Titel
Die Unterwerfung des Körpers unter die Macht eines anderen verbindet erotische Praktiken und die Kunst der Choreografie. Dieser Intimität des Tanzes gehen die Künstler von «schwelle 7» nach, mit «Spiel, Zauberei und sanftem Wahnsinn». Weiter
Menschen: Jean-Christophe Maillot - Wie frei ist der Tanz?
Der Direktor der Ballets de Monte-Carlo...
