gestorben
Marika Besobrasova
nannte sich im Gespräch einmal eine «Meisterin», denn «nur ein Meister hat das Recht, einem Schüler in die Seele zu sehen, seine Verhaltensweise zu bestimmen, aus ihm einen Künstler zu machen. In der Ausbildung durch seinen Lehrer muss der künftige Tänzer das ‹gewisse Etwas› entdecken, das wie ein Geheimnis in ihm liegt, das er zu erkennen, disziplinieren und transzendieren hat, um ohne Einschränkung jenes Wunder zu vollbringen: die Vorstellung.
» Meisterhaft hat Marika Besobrasova dieses Wunder immer wieder ermöglicht, bei Lisa-Maree Cullum, Sue Jin Kang, Kiyoko Kimura, Erik Bruhn, Benito Marcelino, Friedemann Vogel. Ihr fürstliches Zuhause war die Casa Mia, die einst Paris Singer auf einem monegassischen Felsen für seine Geliebte Isadora Duncan errichten ließ.
Seit 1975 residiert dort ihre Académie de Danse Classique Princesse Grace. Marika Besobrasova, 1918 in Jalta geboren, wuchs an der Côte d’Azur als Kind russischer Emigranten auf. Von «kaiserlichen» Koryphäen wie Julie Sedova, Lubov Egorova und Victor Gsovsky in der Tradition der russischen Schule ausgebildet, debütierte sie mit 16 bei René Blums Ballets de Monte-Carlo. 1940 gründete sie mit dem Ballet ...
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