tanz dich frei
«Ein. Aus. Kraft tanken. Loslassen.» Am Anfang jeder Entspannungslehre war: der Atem. Auch beim tanztherapeutischen Projekt «Dance in – Dance out» übt man sich in der Philosophie des Atmens. Tänzerin Monica Fotescu-Uta spricht mit sanfter Stimme, ist ganz vorbildlich die Ruhe selbst. Man kennt sie sonst anders.
Als meist ziemlich gefühlsgebeutelte Heroine auf der Ballettbühne von Xin Peng Wang: Sie ist seine schwindsüchtig-laszive Madame Chauchat im «Zauberberg», die süß-schmerzzerwühlte Marianne in den «Geschichten aus dem Wiener Wald» oder zuletzt eine nervös-romantisch Liebende in der Neueinstudierung von «Closer», einem Pas de deux des französischen Choreografen und Chef des Pariser Opernballetts, Benjamin Millepied. Doch die Zeit der großen Ballerinen-Parts wird bald hinter ihr liegen. Zum Ende der letzten Spielzeit wurde der Deutsch-Rumänin mitgeteilt, dass ihr Vertrag mit dem Ballett Dortmund nach der Saison 2014/15 nicht verlängert wird, weder im Rang einer ersten Solistin noch in anderer Funktion. Auch wenn jeder Tänzer auf das stets drohende Ende seiner Karriere vorbereitet sein muss – die Mitteilung war für Fotescu-Uta ein Schock. Was hilft in so einer Situation?
Ein ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz April 2015
Rubrik: praxis, Seite 66
von Nicole Strecker
Sie unterrichten die «ZooZ»-Methode. Was ist das?
Erst mal, ich sehe mich nicht als Lehrerin. Und «ZooZ» ist Hebräisch und meint einfach «Bewegung» – dieses Handy auf dem Tisch zu bewegen, sich selbst zu bewegen. Es geht um jede wiederholbare Bewegung. Gerade durch die Wiederholung einer Bewegung verändert sich etwas: im Kopf. Wenn ich dieselbe Bewegung mit dem...
hat sich nur zwei Spielzeiten lang Chefchoreografin des Volkstheaters nennen dürfen. Damit ist nach dem Willen der SPD nun Schluss. Kein Tanz, kein Musiktheater mehr in der Hansestadt. Da half kein Wolfgang Thierse, der seinen Parteigenossen Mathias Brodkorb, Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern, schalt, das Ansehen der Sozialdemokraten zu ruinieren. Es half...
Dass die Zusammenarbeit von Choreografen und Komponisten seit Langem fruchtbareErgebnisse zeitigt, verwundert kaum: Die Musik ist das Element mit der wohl größten Nähe zum Tanz. Dass aber Licht-Designer nach wie vor häufig dem Technikerstab und nicht dem eigentlichen Kreativteam zugeordnet werden, mag daran liegen, dass ihre Farb- und Beleuchtungskünste erst am...
