künstliche intelligenz
Was ist intelligent? Seit dem Sommer 1956, der legendären Dartmouth Conference in den Vereinigten Staaten, gilt als ausgemacht: Intelligenz braucht kein Gehirn. Denken sei bloße Informationsverarbeitung, ein Rechenvorgang, dem die Trägersubstanz, der Körper, herzlich egal sein kann. Seitdem ist auch eine dumpfe Angst in der Welt, die Stanley Kubricks «2001 – Odyssee im Weltraum» oder Steven Spielbergs «A.I.» reflektieren.
Neulich wurde sie noch einmal durch den populären Physiker Stephen Hawking geschürt: «Computer, die fähig sind zu KI (Künstlicher Intelligenz), werden den Menschen irgendwann in den nächsten 100 Jahren überholen. Wenn dies eintrifft, müssen wir sicherstellen, dass Computer dieselben Ziele wie wir verfolgen.»
Intelligente Computer, die selbsttätig agieren, nennen wir Roboter (oder Bots, wenn sie in Netzwerken agieren). Als kontrollierende Wesen können sie sich uns in den Weg stellen oder zu einem Verhalten zwingen, das wir nicht wollen, auch wenn vieles zunächst harmlos erscheint: Da hievt ein Pflegeroboter einen Dementen aus dem Bett; ein Armband signalisiert, statt den Fahrstuhl doch die Treppen zu benutzen. Hawkings viel zitierte Warnung, dass diese Tools ...
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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: Kleine Anlässe, große Wirkung, Seite 107
von Arnd Wesemann
erhielt 2014 für ihr Stück «Teruel» den Publikumspreis des Off-Festivals von Avignon. Die Kompanie aus Sion in der Schweiz verwirklicht konsequent ein Konzept, mit dem sie vor 25 Jahren begann. Finanziell unabhängig und als Stiftung organisiert, wagt die Truppe immer komplexere Projekte, besitzt ein eigenes Theater, vernetzt sich lokal wie global und verteidigt...
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