Wenig Neues, kaum Extremes
Mit szenischen Glanzleistungen haben die Moskauer Opernhäuser ihr Publikum in der vergangenen Spielzeit zwar nicht verwöhnt – es gab wenig Neues und kaum Extremes zu sehen –, doch musikalisch lohnte mancher Abend den Gang ins Theater. Tugan Sokhiev etwa gab mit einer konzertanten Aufführung von Tschaikowskys «Jungfrau von Orléans» seinen Einstand als Musikchef des Bolschoi Theaters.
Er zog das Stück als monumentales Fresko auf, verlor sich nicht in Nebensträngen, legte den Fokus ganz auf die geistige Kraft der Titelfigur – Anna Smirnova gab als charismatische Johanna ihr Bolschoi-Debüt.
Robert Carsens Varieté-«Rigoletto» aus Aix-en-Provence (siehe OW 9-10/2013) sprach aufgeschlossene Gemüter an, während der konservative Teil des Publikums sich über zu viel nackte Haut empörte. Im Ansatz kühn auch Irina Lychaginas Idee, in Glucks «Orfeo ed Euridice» den Mythos mit der Lebensgeschichte Marie Antoinettes zu verknüpfen. Der szenischen Umsetzung fehlte leider der Biss – gefällige Posen dominierten.
An der Novaya Opera brachte Vasily Valitov, seit 2010 Dirigent am Haus, mit dem Nikolayev Youth Symphony Orchestra of Russia und dem hauseigenen Kammerchor «Iphigénie en Tauride» so ...
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Opernwelt November 2015
Rubrik: Magazin, Seite 80
von Alexej Parin
Jubilare
Als Papageno gab Håkan Hagegård 1968 an der Königlichen Oper von Stockholm sein Debüt. In derselben Rolle wurde der an der Königlichen Musikschule Stockholm und am Salzburger Mozarteum ausgebildete Bariton in Ingmar Bergmans Verfilmung von Mozarts «Zauberflöte» (1975) einem breiten Publikum bekannt. 1980 debütierte er an der New Yorker Met als Malatesta in...
Das «Lamento» des Federico gehört ins Repertoire aller italienischen Tenöre seit Caruso, doch die Oper, aus der es stammt, Francesco Cileas «L’Arlesiana» (1897), wird selbst in ihrem Ursprungsland kaum noch gespielt. Federico, Sohn der Gutsbesitzerin Rosa Mamai, verliebt sich in eine Frau aus Arles, deren Untreue ihn um den Verstand bringt. Auch die Jugendfreundin...
ARD-ALPHA
1.11. – 20.15 Uhr
Mariss Jansons dirigiert
Haydn: Symphonie Nr. 97 C-Dur; Bernstein: Chichester Psalms.
7./21.11. – 22.00 Uhr
KlickKlack.
Musikmagazin.
8.11. – 11.00 Uhr (1)
15.11. – 11.00 Uhr (2)
22.11. – 11.00 Uhr (3)
29.11. – 11.00 Uhr (4)
Lorin Maazel dirigiert
Schubert: 1. Symphonie Nr. 4
c-moll. 2. Symphonie Nr. 5
B-Dur. 3. Symphonie Nr. 6
C-Dur. 4. Symphonie...
