Was kommt... September/Oktober 2018

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ROMEO IN SÜDAFRIKA
Der Anspruch ist hoch, aber absolut richtig: Talentierte Künstler aus Townships fördern, Oper machen an den Rändern der Gesellschaft – das will die vor zehn Jahren gegründete Initiative «Umculo». In Johannesburg entsteht gerade das jüngste Projekt: «Romeos». Wir sind dabei

Missy Mazzoli
Die «New York Times» zählt sie zu den erfinderischsten Komponistinnen unserer Zeit, vergleicht sie sogar mit Mozart. Im Big Apple ist nun ihr neues Bühnenwerk «Proving up» zu erleben.

Ein Porträt

Ruhrtriennale
Für ihre erste Spielzeit als Intendantin und Künstlerische Leiterin hat Stefanie Carp das Motto «Zwischenzeit» gewählt. Das Flüchtige, Brüchige der Welt will sie zeigen. Die Stücke bilden das ab: Christoph Marthalers Ives Adaption «Universe, incomplete», Henzes «Floß der Medusa», William Kentridges «The Head and the Load». Ein Mosaik

DAS OPERNWELT-JAHRBUCH
Was ist die Uraufführung des Jahres? Welches Opernhaus hat in der vergangenen Saison entscheidende Akzente gesetzt, welche Sängerin, welcher Sänger hat besonders überzeugt? Antworten gibt das Jahrbuch «Oper 2018» – mit den Ergebnissen unserer Kritikerumfrage, Künstlerporträts, Essays und Interviews, u. a. mit Christa ...

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Opernwelt September/Oktober 2018
Rubrik: Service, Seite 104
von Red.

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Großes Glück in Tanglewood

Wozu braucht Mimì einen Muff, bei 86 Grad Fahrenheit? Warum stopft der Dichter Rodolfo sein Manuskript in die gusseiserne Bullerofenatrappe, dass die Flammen hell aufschlagen, während ringsum ein Hitzegewitter aufzieht? Und wieso hat Andris Nelsons für diese einmalige konzertante Luxusaufführung von «La Bohème» in The Shed, an der er zuvor tagelang probte und...

Die zweite Natur

Sie hat einen weiten Weg hinter sich. Vom Idyll eines Dorfes im US-Bundesstaat Michigan auf die internationalen Bühnen. Dort hat sich Sara Jakubiak vor allem als Interpretin gebrochener, ambivalenter Frauenfiguren einen Namen gemacht, von Prokofjews Polina bis zur «Wozzeck»-Marie, von Tschaikowskys Tatjana bis zur Marta in Weinbergs «Passagierin» und zu Korngolds...

Verbrannt

Gegenwart, grausame Gewissheit, ist eigentlich nie. Und wenn, dann nur als Gespenst, das durch die Kulissen des Lebens huscht; flüchtige Passage zwischen Vergangenheit und Zukunft; Goethe wusste schon um die Vergeblichkeit des Versuchs, den Augenblick fesselnd zu fassen. Eine aber ist da, die genießt das Transitorische, den Gedanken, das alles, was war und noch...