Was kommt... Juli 2019

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Opernwelt-Dialoge
Der Kanon der aufgeführten Werke ist allzu überschaubar. Wie könnte ein Spielplan aussehen, der ein weiteres Spannungsfeld öffnet? In Weimar diskutierten darüber die Regisseurin Lydia Steier, der Komponist Moritz Eggert, der Kulturmanager Helmut Seemann und Hans-Georg Wegner,  Operndirektor des DNT 

Jan Vandenhouwe
Er ist Musikwissenschaftler, Journalist und Dramaturg und war u. a. bei der Ruhrtriennale tätig.

Mit Beginn der Spielzeit 2019/20 übernimmt Jan Vandenhouwe als Nach­folger von Aviel Cahn die Intendanz der Opera Vlaanderen. Ein Gespräch

Lisette Oropesa
Erst kürzlich  gewann sie den Beverly Sills Award, nun stehen kurz nacheinander die Amalia in Verdis «Masnadieri», Violetta in «La traviata» und das Met-Debüt als Titelfigur in Puccinis Seelendrama «Manon Lescaut» auf dem Programm der jungen  amerikanischen Sopranistin.  Zeit für ein Interview

Jacques Offenbach
Der «Spottvogel» ist in aller Munde. Zum 200. Geburtstag werden viele seiner Werke aufgeführt, auch unbekanntere. In Offenbachs Geburtsstadt Köln gibt es «Je suis Jacques», «Fantasio» und «La Grande-Duchesse de Gerolstein», Lyon zeigt «Barbe Bleue», Paris «Madame Favart» – und in Bielfeld steigt ...

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Opernwelt Juli 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.

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Verflucht sei Erdas Fahrstuhl

Allzu oft bekommt man ihn nicht zu sehen, den «Ring» an der Met. Im April und Mai traten Nibelungen, Götter und Kohorten nach sechsjähriger Pause wieder an. Am Pult stand mit Philippe Jordan ein in New York selten anzutreffender Gast. Zur gespannten Erwartung trug auch Michael Volle bei, der nach seinem Rollendebüt als Wanderer im ersten der beiden Met-Zyklen auch...

Chapeau, Madame Ardant!

Welche Regisseurin, welcher Regisseur wünschte sich das nicht: Carte blanche bei der Stückauswahl. Fanny Ardant, eine der letzten großen Film- und Theaterdiven Frankreichs, kam in diesen Genuss: Die Griechische Nationaloper mit Sitz im Kulturzentrum Stavros Niarchos fragte bei der Schauspielerin an, ob sie Interesse hätte, in Athens modern-mondänem Musentempel ein...

Wispern und Schreie

In der Phase ihrer tiefsten Depression wachte Sarah Kane jeden Morgen um 4.48 Uhr in einem Zustand größter Klarheit auf. Vielleicht muss man es sich so vorstellen, dass sie in diesem Moment alle Ängste, jede Verzweiflung, die ganze Zerrissenheit notierte. Ihr letztes Stück heißt «4.48 Psychose»; kaum war es fertig, brachte Kane sich um, Anfang 1999. Eineinhalb...