Was kommt... Juli 2018
Münchener Biennale
Als «Vitaminspritze fürs Musiktheater» versteht sich das Festival für Neues Musiktheater, als Ort, der verschiedenste Tendenzen zeitgenössischen Komponierens aufgreift. Heuer stehen u. a. Bühnenwerke von Yasutaki Inamori, Stefan Prins und Ondřej Adámek auf dem Programm. Ein Laborbericht
Michael Spyres
Er ist der Tenor für viele Fälle. Für die Titelrolle in Meyerbeers «Vasco da Gama» wie für Beethovens Florestan, Rossinis Almaviva oder Rodolphe in Gounods «La Nonne sanglante».
Ein Interview
Toshio Hosokawa
Seine unverwechselbare Musiksprache speist sich aus dem Spannungsverhältnis zwischen japanischer und westlicher Kultur. Die Oper Stuttgart präsentiert nun sein neues Werk «Erdbeben. Träume». Wir sind gespannt
Anna Netrebko
Die Lady Macbeth hat sie bereits an Londons Covent Garden gesungen. Ihr Partner an der Berliner Lindenoper: Plácido Domingo verkörpert die Titelrolle in Verdis Shakespeare-Drama. Wir hören genau hin
OPERNWELT 8/2018 ERSCHEINT AM 25.7.2018
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Juli 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.
Schwarz oder Weiß, mehr Auswege bietet der Belcanto nicht. Für die Bühnendamen, geknechtet vom Patriarchat, bietet er dennoch Unschätzbares: Vokalfutter, das den Kerlen nicht ansatzweise vergönnt ist, ob Wahnsinn (Donizetti/Bellini) oder Widerstand (Rossini). Wobei sich im letzteren Fall alle Träger des Y-Chromosoms hüten sollten. Jedes Gelächter fällt schließlich...
Als Charlotte im «Werther» an der Wiener Staatsoper erinnerte Elīna Garanča vor einigen Jahren an Grace Kelly in «High Society». Und auch nun, in Camille Saint-Saëns’ «Samson et Dalila», mag man schon beim ersten Auftritt der lettischen Mezzosopranistin an die amerikanische Filmaktrice denken. Was die Garanča selbst vermutlich nicht überraschen würde – begegnet...
Das umfangreiche Œuvre von Louis Andriessen, dem 79-jährigen Doyen der niederländischen Avantgarde, ist hierzulande kaum bekannt. 2014 präsentierte Heiner Goebbels «De Materie», eines seiner Hauptwerke, bei der Ruhrtriennale – keine Oper, sondern ein spröder, didaktisch überfrachteter theatraler Essay über das Verhältnis von Materie und Geist, Gesellschaft und...
