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Opernwelt September/Oktober 2007
Rubrik: Service, Seite 84
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Vergriffen
Weitere Beiträge
Ein stetiges Hineinwachsen

Es ist gut vier Jahrzehnte her, dass – mit Beginn der Spielzeit 1966/67 – ein junger Bariton die Bühne der Hamburgischen Staatsoper betrat, der aufmerken ließ: mit der schon gefes­tigten Stimme eines Endzwanzigers von bildschönem Timbre, kantabler Qualität und ges­tisch beredter Diktion, dazu mit einem Bühnenausdruck von starker, bisweilen ans Charismatische...

Wer das Groteske sät, wird die Farce ernten

Silbern glänzte der Horizont und spiegelte sich in vielen kleinen und größeren Seen. Die Bäume davor schwarz und filigran, als wären sie Scherenschnitte. Grausame Ästhetik, denn die Seen waren überschwemmte Äcker und Wiesen; die viele Tage währende Juli-Sintflut hatte weite Strecken lieblicher englischer Landschaft unter Wasser gesetzt und zahlreiche Ortschaften...

Rossinis «Turco» als Doppelpack in München

Das Gütesiegel «Festspielpremiere» ist unverdient. Christof Loys Hamburger Inszenierung des Rossini’schen «Turco in Italia» wurde in München durch den Assistenten und «Spielleiter» Benedikt von Peter einstudiert. Loy selbst probte derweil in Salzburg Haydns «Armida». Weder die kaum mehr als durchschnittliche Sängerbesetzung noch die laue Charakterzeichnung noch das...