Kletterpartie

Die Kinderoper Köln sucht unter ihrer Leiterin Elena Tzavara neue Wege – mit großem Erfolg

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Mode: sportlich elegant – Schmuck: Ehering – Schuhe: 18 Paar Sneakers, ein Paar High Heels (Konzertschuhe) – Lieblingsopern: Carmen, Parsifal, Macbeth – Eine Oper, die sie nicht mag: ‹Così fan tutte›.

» Ist also Mozarts böses Liebestausch-Experiment doch eher was für Männer, die gern die Frauen am eigenen, moralisch fragwürdigen Angelhaken zappeln sehen? Elena Tzavara, die diesen Fragebogen ausgefüllt hat, lernte im vergangenen Jahrzehnt zumal die Männer des Opernbetriebs kennen: Peter Konwitschny und Andreas Prohaska, ihre Lehrer im Studiengang Musiktheaterregie an der Berliner Hanns-Eisler-Musikhochschule, den «skurrilen» Peter Stein, dem sie in Salzburg bei «Parsifal» assistierte, Jürgen Flimm, Bernd Eichinger, Stefan Herheim oder Martin Kusej, von dem sie viel über Stückideen und die «leichte Hand» mit den Darstellern lernte.

Elena Tzavara, die Tochter einer Griechin und eines Hamburger Architekten, hatte die harten und aufregenden Lehrjahre einer Nachwuchs-Regisseurin gerade hinter sich, als sie der Kölner Opernintendant Uwe Eric Laufenberg 2009 zur Chefin von Deutschlands ältester Kinderoper machte. Das Projekt hatte damals schon eine
13-jährige Erfahrung mit Bearbeitungen ...

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Opernwelt Juli 2013
Rubrik: Magazin, Seite 77
von Michael Struck-Schloen

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