Editorial

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Zum achten Mal präsentieren wir Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, eine exklusive «Opernwelt»-CD. Auch in diesem Jahr sind wir bei der Auswahl unseren Grundsätzen treu geblieben: keine Kompilation, die für ein bestimmtes Haus, ein Festival oder einen aktuell von der Tonträgerindustrie protegierten Künstler wirbt, sondern unveröffentlichte Aufnahmen von Sängerinnen und Sängern, die auf CD kaum vertreten sind und/oder sich mit einem Repertoire hören lassen, das man nicht unbedingt mit ihnen verbinden würde.

So ist auf unserer ersten «Opernwelt»-CD (1999) Martha Mödl einmal nicht als Wagner-Interpretin, sondern mit Gluck, Verdi, Puccini und Schönberg zu er­leben. Und mit welcher Virtuosität Anny Schlemm im Verlauf  ihrer fünf Jahrzehnte währenden Karriere die Stimmfächer wechselte, den Bogen von Mozart bis Verdi, Puccini und Strauss spannte, sich obendrein mit champagnerspritzigen Operetten-Evergreens von Eduard Künneke, Oscar Straus und Leo Fall in die Herzen des Publikums sang – das hat erst unsere CD-Hommage 2005 wieder ans Licht gebracht.
Eine Trouvaille der besonderen Art ist auch die im ­November 1957 in Hamburg unter der musikalischen ­Leitung von Wilhelm Brückner-Rüggeberg ...

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Opernwelt August 2006
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Stephan Mösch, Albrecht Thiemann

Vergriffen
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