Der Pfeil des Dramaturgen

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Opernwelt September/Oktober 2008
Rubrik: Magazin, Seite 39
von Joachim Lange

Vergriffen
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Lyriker mit System

Eine Repertoireaufführung von Massenets «Werther» an der Bayerischen Staatsoper. Kaum freie Plätze, nach «pourquoi me réveiller» gibt es unvor­gesehenen Zwischen­applaus für Piotr Beczala, am Ende lang anhaltenden Jubel. Dieser Werther fasziniert durch die Spannung zwischen konzentrierter ­Energie und scheuem Zartgefühl, zwischen Empfindsamkeit und auflodernder...

Utopisch vergnügt

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Die Operette lebt, weil sie unsterblich ist. Oder?» Das sagte einmal ein nicht ganz unwichtiger Komponist der «Heiteren Muse», Robert Stolz. Und gab damit die Antwort auf einen Wiener Miesepeter namens Hans Weigel, der in den sechziger Jahren glaubte, das Ende der Operette konstatieren zu...

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