«Endstation Sehnsucht» mit Gunta Cese (Blanche DuBois); Foto: Theater/Vincent Leifer
Auf dünnem Eis
Die Pläne waren längst fertig: Das Theater Vorpommern, das seit 1994 Putbus, Stralsund und Greifswald bespielt, sollte ab 2018 weiter fusionieren mit den Bühnen Neubrandenburg und Neustrelitz in Ostmecklenburg. In Greifswald sollte die Generalintendanz des neuen «Staatstheaters Nordost» sitzen, geführt von Dirk Löschner, dem gegenwärtigen Intendanten des Theaters Vorpommern, der schon als zweiter Geschäftsführer der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) eingesetzt worden ist.
Regionale Schwerpunkte hätten in der Verantwortung programmatisch eigenverantwortlicher Spartendirektoren gelegen: Musiktheater in Stralsund, Sprechtheater und Ballett – mit dem überregional ausstrahlenden Choreografen Ralf Dörnen – in Greifswald, Konzert und Kammerbühne in Neubrandenburg, Theater mit musikalischem Schwerpunkt – aufwendigere Musicals – in Neustrelitz. Die Tanzcompagnie Neustrelitz hatte das Land bereits 2016 mit einer halben Million Euro jährlich in eigene Finanzhoheit übernommen.
Doch nun liegen die Pläne auf Eis. Mecklenburg-Vorpommerns Kulturministerin Birgit Hesse (SPD) hatte die kommunalen Träger der Bühnen am 18. Dezember in Schwerin empfangen. Besonders ...
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Opernwelt Februar 2018
Rubrik: Magazin, Seite 74
von Jan Brachmann
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