Oper für alle

Altes und Neues: Mitschnitte aus der New Yorker Met – im High-Definition Format

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Erinnern wir uns. Vor Jahren war es, da kre­ierte ein japanischer Autokonzern einen Werbe-Slogan, der, kaum war er in der Welt, allerorten reichlich zitiert wurde, weil er sich im Grunde auf fast jeden Lebensbereich anwenden ließ: Nichts ist unmöglich. Die Moderne nach der Postmoderne hat diese «Erkenntnis» längst verinnerlicht – allerdings mehr in technischer als in ästhetischer Hinsicht, wie es scheint. Und auch die Sphäre der Oper ist von dieser Beschleunigung der Vorgänge, die zusammengeht mit der Verbreitung von Ereignissen, nicht unangetastet geblieben.

Vorreiter der Entwicklung ist nicht erst seit gestern die New Yorker Metropo­litan Opera, die sich unter General Manager Peter Gelb intensiv darum bemüht, ihre Produktionen global zugänglich zu machen.
Und so erstaunt es wenig, dass auch die neueste Meldung aus Manhattan kommt: Seit Ende Oktober offeriert die Met einen neuen Subskriptionsservice, der ein weltweites Publikum erreichen soll. Einhundertzwanzig historische Aufnahmen sowie fünf­zig Opernproduktionen des Musentempels sind – für einen monatlichen Obolus von fünf­zehn Dollar – als Videoaufnahmen verfügbar, sämtlich im sogenannten HD-Format. HD, hierzulande ...

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Opernwelt November 2008
Rubrik: Medien/DVDs, Seite 30
von Jürgen Otten

Vergriffen
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