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Frankfurt hat das Puccini-Jahr mit dem in Gänze selten gespielten «Trittico» eingeläutet. Drei Spielarten des Theaters, die grelle Kolportage («Il tabarro»), das sentimentale Rührstück («Suor Angelica») und die freche Burleske («Gianni Schicchi»), greift Puccini hier auf und leuchtet mit den ganz unterschiedlichen Einaktern tief hinein in die Abgründe des...
Stephan Mösch: Herr Zehelein, vielen Dank für die vielen Einsichten und Ansichten. «Kommunikative Ästhetik» ist ein großes Wort. Ich möchte, um unsere Diskussion anzuschieben, die Gegenposition mobilisieren. Bei der Vorbereitung auf unser heutiges Gespräch ging mir ein Satz von Jean-Pierre Ponnelle nicht aus dem Sinn. Was wir heute von Ponnelles Ästhetik halten...
Frau Charbonnet, nachdem Richard Strauss im September 1908 die Partitur seiner «Elektra» abgeschlossen hatte, schrieb er einen Brief an den Dresdner Generalmusikdirektor Ernst von Schuch, in dem es heißt, der Schluss der Oper sei sehr saftig geraten und die Hauptrolle müsse nun auf jeden Fall von der «allerhochdramatischsten Sängerin» gegeben werden, über die...
