Die International Opera Awards 2013
Ein bisschen mehr Glanz und Gloria, ein bisschen mehr Show jenseits der Bühne kann der Oper nicht schaden. Meinten John Allison vom britischen «Opera»-Magazin und Harry Hyman, Manager der Nexus Group, und riefen einen neuen Opernpreis ins Leben. Also versammelte sich am 22. April die Crème de l’Opéra sektkelchschwenkend im Hilton Hotel in der Londoner Park Lane zur Verleihung der ersten International Opera Awards.
1500 Nominierungen aus 41 Ländern für 23 Kategorien gingen ein, wobei sich Kritiker, Leser des britischen «Opera»-Magazins und jeder, der Lust hatte, zu Wort melden durfte, zwecks größtmöglicher Reichweite. Einfach ausgezählt wurde aber nicht, eine Jury aus vier Publizisten, einer Künstlerin und fünf Opern-Managern brütete dann die Sieger aus. Zu denen gehörten natürlich die Hollywoodstars der Branche: Jonas Kaufmann und Nina Stemme wurden als «Best Singers» ausgezeichnet, die Met erhielt einen Preis für «Accessibility» und das beste Orchester. Frankfurt freut sich über die Auszeichnung als bestes Opernhaus. Bei den Aufnahmen siegten George Petrou mit Händels «Alessandro» und Christian Gerhaher mit «Romantische Arien». Mit Antonio Pappano gratuliert sich London zum ...
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Opernwelt Juni 2013
Rubrik: Magazin, Seite 73
von Wiebke Roloff
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