Was kommt... April 2019
Kathinka Pasveer
Als Solistin bei den Uraufführungen der einzelnen Teile aus dem «Licht»-Zyklus und führende Mitarbeiterin im Studio für Elektronische Musik beim WDR zählte sie zum inner circle von Karlheinz Stockhausen. Jetzt übernimmt die Flötistin die musikalische Leitung des Projekts «Aus Licht» beim Holland Festival. Eine Reportage
Georg Friedrich Haas
Er zählt zu den innovativsten Komponisten seiner Generation. Bei den Schwetzinger Festspielen kam 2016 sein Musiktheater «Koma» auf ein Libretto von Händl Klaus heraus.
Am Theater Klagenfurt wird dieses klangsinnliche Werk nun in einer revidierten Version präsentiert. Wir sind dabei
Tuuli Takala
Angst vorm Fliegen kennt sie nicht. Die finnische Koloratursopranistin hat sich als Interpretin hochliegender Partien einen Namen gemacht. Ihre Paraderolle ist Mozarts Königin der Nacht, die sie in zwölf Produktionen sang. Wir fragen nach
Benedikt von Peter
Seine Inszenierungen suchen stets den anderen, ungewohnten Blick auf das jeweilige Werk und die Protagonisten. Mit diesem Konzept und einer Öffnung der Spielformate hat er als Intendant in Luzern großen Erfolg. Ab der Spielzeit 2020/21 übernimmt der Regisseur das Theater Basel. Ein ...
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Opernwelt April 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.
Es ist wie bei E. T. A. Hoffmann. Draußen herrscht miserables Wetter, der Regen fällt heftig und anhaltend, also bleiben die sechs Personen, die für diesen Moment ihres Lebens zusammengefunden haben, drinnen und beginnen, sich im Wohnzimmer Geschichten zu erzählen. Allein, der Schein trügt. Denn in der Wirklichkeit von «Diodati. Unendlich», der vom Theater Basel...
Der Dichter leidet. «Hör’ ich das Liedchen singen, / Das einst die Liebste sang, / So will meine Brust zerspringen / Vor wildem Schmerzensdrang.» So ritzte es Heinrich Heine in seinem «Lyrischen Intermezzo» aus dem «Buch der Lieder» ins Papier, tränenüberströmt vermutlich. Robert Schumann komponierte dazu im zwölften Lied seiner «Dichterliebe» eine Musik, die so...
Bei einem Souper in einem Pariser Salon hatte Gioachino Rossini eine für ihre fragwürdigen Sangeskünste bekannte Dame zur Tischnachbarin. Ihrem in dieser Hinsicht zweifelhaften Ruf zum Trotz wurde sie um eine Gesangsspende gebeten. Nach einigem Zieren kündigte sie eine Arie von Rossini an; davor flüsterte sie dem Komponisten zu: «Ich habe solche Angst!» Rossini:...
