Personalien | Meldungen November 2018
JUBILARE
Alfred Kuhn absolvierte seine Ausbildung an der Musikhochschule von Frankfurt/Main. Sein erstes Engagement führte ihn 1963 nach Darmstadt, wo der Bass 15 Jahre Ensemblemitglied war. 1978 wechselte er an die Deutsche Oper am Rhein, von 1983 bis 2012 gehörte er zum Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Hier begeisterte er sein Publikum u. a. als Frank in der «Fledermaus», Graf Waldner in «Arabella» und Antonio in «Le nozze di Figaro». 1991 wurde Kuhn zum Bayerischen Kammersänger ernannt.
In München war er zuletzt 2012/13 als Benoît in «La Bohème» zu erleben, wo er sich nach rund 50 Jahren von der Bühne verabschiedete. Am 2. November wird Alfred Kuhn 80 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!
Barbara Hendricks besuchte zunächst die University of Nebraska und machte im Alter von 20 Jahren ihren Bachelor in Mathematik und Chemie. Anschließend studierte sie bei Jennie Tourel an der New Yorker Juilliard School of Music Gesang. Mit dem Gewinn zahlreicher Wettbewerbe machte die Sopranistin schnell auch international auf sich aufmerksam. Eine Reihe glanzvoller Debüts folgte (1974 beim Glyndebourne Festival und an der San Francisco Opera, 1978 an der Deutschen Oper Berlin, 1982 an ...
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Opernwelt November 2018
Rubrik: Service, Seite 58
von Andrea Kaiser
Das Mittelmeer hieß im Römischen Reich mare nostrum, unser Meer, das Meer der Europäer. Wir sind nicht für jedes Leid der Welt zuständig. Für das Leid in unserem Meer sind wir zuständig. Wenn wir den Tod im Mittelmeer verhindern können, müssen wir ihn verhindern.» Das schrieb Jakob Augstein im Juli dieses Jahres im «Spiegel» in einem moralischen Appell unter dem...
Chapeau! «81 [runs] not out» ist eine stolze Zahl für einen Batsman, noch dazu für einen Amateur, und dies im legendären Londoner Cricket-Stadion «The Oval». Das ist, als hätte jemand beim Fußball in Wembley einen Hattrick erzielt. Britten-Biograf Humphrey Carpenter erwähnt diese Anekdote, um Peter Pears’ Skrupel zu beschreiben, dem diese sportliche Tat angeblich...
Zum Prädikat «letztgültig» hat es nicht mehr gereicht. Die «Uraufführung» 1959 in Moskau, sechs Jahre nach dem Tod Sergej Prokofjews, ist eher als Director’s Cut einzuordnen. Und wer weiß, was noch geworden wäre: ein, zwei Bilder weniger? Eine Straffung und Glättung, damit verbunden eine Verharmlosung der Tonsprache? Oder, angesichts des heraufdämmernden...
