Wurzeln des Klangs
Herr Eötvös, Sie sind 1966 als junger Mann von Budapest nach Köln gezogen, um dort zu studieren. Durch einen Zufall begegneten Sie wenige Tage nach der Ankunft Karlheinz Stockhausen. Daraus entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit, die zehn Jahre währte. Klingt dieser frühe Einfluss bis heute nach?
Ja und nein. Ich habe von Stockhausen vor allem Kompositionstechniken gelernt. Die Ausbildung an der Budapester Musikakademie war wunderbar, aber traditionell ausgerichtet. Alles drehte sich um das Schöne. Welche Farben, welche Proportionen usw.
machen das Schöne aus? Das Woher oder Warum spielte keine Rolle. Und genau da setzte Stockhausen an, an den Wurzeln des Klangs. Was sind die Grundelemente der Musik? Wie baut man eine Schwingung auf? Warum klingt etwas? Davon wusste ich nichts, bevor ich ihm begegnete. Stilistisch habe ich allerdings nichts von ihm übernommen. Ich glaube, kein Ton, kein Motiv, keine Konstruktion in meinen Werken geht auf ihn zurück. Nur die Erfahrungen aus unserer Zusammenarbeit.
Ihre Oper «Drei Schwestern» ist für zwei Orchester konzipiert. Eine Stockhausen-Idee ...
Nicht direkt, aber ohne die intensive Beschäftigung mit «Hymnen», der Version für elektronische ...
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Opernwelt Juli 2016
Rubrik: Magazin, Seite 72
von Albrecht Thiemann
Die 1719 eröffnete Dresdner Hofoper am Zwinger war eines der größten Opernhäuser ihrer Zeit und genoss die besondere Aufmerksamkeit Friedrich Augusts II., dessen Vater August der Starke die sächsische Hauptstadt zum «Elbflorenz» und Kulturzentrum von europäischem Rang gemacht hatte. 1733, als Friedrich August II. die Herrschaft antrat, war der Kampf um die...
ARD-ALPHA
10.7. – 11.00 Uhr
Auf Flügeln des Gesangs.
70 Jahre Chor des Bayerischen Rundfunks.
10.7. – 20.15 Uhr
Jubiläumskonzert Mariss Jansons.
70 Jahre Chor des Bayerischen Rundfunks.
17.7. – 11.00 Uhr (1)
24.7. – 11.00 Uhr (2)
KlickKlack.
Musikmagazin. 1. Mit Sol Gabetta. 2. Mit Martin Grubinger.
24.7. – 20.15 Uhr
Sound of Cinema 2013.
Filmmusik-Konzert aus dem Münchner...
Im Vereinigten Königreich hatte sich bislang noch niemand an Enescus «Oedipe» herangetraut. Jetzt zeigt Covent Garden endlich die 1936 in Paris uraufgeführte Oper – gerahmt von zwei nagelneuen Werken, Mark Simpsons «Pleasure» (eine Koproduktion mit Aldeburgh Music und Opera North) und Philip Venables «4.48 Psychosis» (mit Lyric Hammersmith und der Guildhall...
