Was kommt... Juli 2019
Opernwelt-Dialoge
Der Kanon der aufgeführten Werke ist allzu überschaubar. Wie könnte ein Spielplan aussehen, der ein weiteres Spannungsfeld öffnet? In Weimar diskutierten darüber die Regisseurin Lydia Steier, der Komponist Moritz Eggert, der Kulturmanager Helmut Seemann und Hans-Georg Wegner, Operndirektor des DNT
Jan Vandenhouwe
Er ist Musikwissenschaftler, Journalist und Dramaturg und war u. a. bei der Ruhrtriennale tätig.
Mit Beginn der Spielzeit 2019/20 übernimmt Jan Vandenhouwe als Nachfolger von Aviel Cahn die Intendanz der Opera Vlaanderen. Ein Gespräch
Lisette Oropesa
Erst kürzlich gewann sie den Beverly Sills Award, nun stehen kurz nacheinander die Amalia in Verdis «Masnadieri», Violetta in «La traviata» und das Met-Debüt als Titelfigur in Puccinis Seelendrama «Manon Lescaut» auf dem Programm der jungen amerikanischen Sopranistin. Zeit für ein Interview
Jacques Offenbach
Der «Spottvogel» ist in aller Munde. Zum 200. Geburtstag werden viele seiner Werke aufgeführt, auch unbekanntere. In Offenbachs Geburtsstadt Köln gibt es «Je suis Jacques», «Fantasio» und «La Grande-Duchesse de Gerolstein», Lyon zeigt «Barbe Bleue», Paris «Madame Favart» – und in Bielfeld steigt ...
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Opernwelt Juli 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.
JUBILARE
Ingeborg Springer wurde im schlesischen Waldenburg geboren und wuchs in Schwerin auf. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Berlin debütierte die Mezzosopranistin 1964 als Mercédès in Bizets «Carmen» an der Staatsoper Dresden, der sie bis 1968 angehörte. Anschließend war sie bis 1983 Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper. Im Haus Unter den Linden...
Allzu oft bekommt man ihn nicht zu sehen, den «Ring» an der Met. Im April und Mai traten Nibelungen, Götter und Kohorten nach sechsjähriger Pause wieder an. Am Pult stand mit Philippe Jordan ein in New York selten anzutreffender Gast. Zur gespannten Erwartung trug auch Michael Volle bei, der nach seinem Rollendebüt als Wanderer im ersten der beiden Met-Zyklen auch...
Er ist ein Bauchmensch und Hasardeur. Ein Maestro, der Live-Luft braucht, um seine Fähigkeiten zu entfalten. Aber auch ein machtbewusster Impresario, der aus seiner Sympathie für den starken Mann im post-sowjetischen Russland kein Hehl macht. Seit 1988 befehligt Valery Gergiev das Mariinsky Theater in Sankt Petersburg. 2015 wurde er Chefdirigent der Münchner...
