Was kommt...

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Encore
Der katalanische Tenor hatte sich eigentlich schon 2009 verabschiedet. Doch mit fast 70 kehrte José Carreras kürzlich noch einmal auf die Bühne zurück (für Kolonovits’ «El Juez»). Bilanz eines großen Sängerlebens  

Auf Nebenpfaden
Anna Prohaska ist von der Deutschen Grammophon zum kleinen Label Alpha Classics gegangen (siehe Seite 22).

Ein Gespräch über den Plattenmarkt, seltene Werke und kommende Produktionen

Festivalzeit
Die Salzburger Festspiele bringen mit Thomas Adès’ «The Exterminating Angel» wieder eine Uraufführung heraus, von Strauss gibt’s «Die Liebe der Danae». In Bayreuth dirigiert Regietheaterskeptiker Marek Janowski den Castorf-«Ring». Außerdem: Berichte aus Aix, Bregenz, Santa Fe...

Weichen stellen
Zum Ende der Spielzeit verlässt Opernchef Klaus-Peter Kehr das Nationaltheater Mannheim – Albrecht Puhlmann übernimmt. Was hinterlässt der eine, was hat der andere vor mit dem Haus, das 2015 zum «Opernhaus des Jahres» gewählt wurde?

Opernwelt 9-10/2016 erscheint am 31.8.2016
 

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Opernwelt August 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von

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Patchwork

Für Helmut Krausser, den Librettisten, ist er schlicht «der Mann, der alles wissen wollte»: Anasthasius Kircher (1602-1680). Ein universalgebildeter Jesuit, der aus der Rhön stammte und in Rom unermüdlich nach Wegen suchte, den Dingen auf den Grund zu gehen. Kircher beschäftigte sich mit Mathematik, Medizin, Musik, Astronomie, Biologie und Akustik, er analysierte...

Wenn die Körper sprechen

Wer oder was ist der Narr im «Wozzeck»? In Georg Büchners fragmentarisch hinterlassenen Szenen heißt er Karl und taucht öfter auf als in der Oper von Alban Berg. Die Oper braucht ihn im Grunde nur an einer, freilich zentralen Stelle des zweiten Akts: Ein Wirtshaus entstellt die Menschen zur Kenntlichkeit. Soldaten grölen von lustiger Jägerei, die Seelen stinken...

Weder noch

Dass «Arabella», die letzte Kooperation von Richard Strauss mit Hugo von Hofmannsthal, meistens als süß verkitschte Wiener Fortsetzung des «Rosenkavalier» triumphiert, war in Leipzig wenigstens optisch kaum zu erkennen. Statt eine behagliche Wiener Wohnkultur um 1860 zu zeigen, wie sie die nobel im Stadthotel hausende Familie Waldner bevorzugt, hatte...