Was kommt...
Addio del passato?
In Italien verheeren Kürzungen und Schlendrian den Kultursektor. Auch die Verdi-Wissenschaft ist betroffen. Doch jetzt erlaubt eine Entdeckung neue Erkenntnisse über die intellektuellen Interessen des Komponisten.
Gentleman
Wo andere Anweisungen bellen, ist der Bariton Thomas Allen Gentleman: Als Gesangslehrer, der seinen Schülern mit Humor und Esprit zur Seite steht. Und er selbst steht auch mit 71 Jahren noch auf der Bühne.
Nieselnebel
Wenn es in Irland nässt und dunkelt, wirft die Wexford Festival Opera Licht auf vergessene Werke: Diesmal Mascagnis «Guglielmo Ratcliff», Delius’ «Koanga» und Hérolds «Le Pré aux clercs». Die Gummistiefel bitte passend zur Krawatte wählen!
O Wort, du Wort, das mir fehlt
An der Opéra national de Paris wendet Romeo Castellucci seine suggestive Theaterästhetik auf Schönbergs «Moses und Aron» an. Im Graben der Bastille Oper steht Philippe Jordan.
Opernwelt 12/2015 erscheint am 25.11.2015
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Opernwelt November 2015
Rubrik: Service, Seite 88
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Die zweitgrößte Stadt Rumäniens hat viele Namen: Cluj-Napoca in Siebenbürgen, deutsch Klausenburg, ungarisch Kolozsvár. Sie beherbergt ein Dutzend Ethnien, Menschen zehn verschiedener Glaubensrichtungen leben hier. Sie hat erstaunlicherweise (seit 2012 wieder) einen deutschen Bürgermeister und ist Sitz von gleich zwei Opernhäusern.
Das Architekten-Duo Fellner &...
Farnace» ist die Geschichte eines aus dem Ruder laufenden Familienkonflikts. Berenice muss zusehen, wie Mann und Sohn vor ihren Augen zerhackt werden. Dann entführt und heiratet der Sohn des Mörders auch noch ihre Tochter. Die traumatisierte Ex-Königin rastet aus und paktiert mit dem Feind, um ihre Sippe auszulöschen. Das erinnert an Kriemhilds Rache, die...
Als klassischer Dreispartenbetrieb in einer Stadt von knapp 75 000 Einwohnern zählt das Theater St. Gallen zu den kleineren Einrichtungen auf dem großen Marktplatz der Oper. Immer wieder schwingt sich das Haus jedoch zu Leistungen auf, die überraschen, ja staunen lassen. So jetzt mit «Eugen Onegin» von Peter Tschaikowsky. Gewiss, unter der wenig inspirierten...
