Was kommt...

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Mut zum Scheitern, Lust am Gelingen

Der Juli ist der Monat des zeitgenössischen Musiktheaters – nicht nur in Wien bei den Festwochen und in München auf der Biennale, wo u. a. Marko Nikodijevics «Vivier» uraufgeführt wurde (Foto). Die Bayerische Staatsoper bringt einen Klassiker heraus, Bernd Alois Zimmermanns «Soldaten»; in Mannheim und Düsseldorf besuchen wir neue Stücke von Adriana Hölszky, aus London berichten wir über Julian Andersons erste Oper: «Thebans».

Arbeit hält jung

Trotz ihrer Nervosität liebte sie die intimste Entäußerung des singenden Menschen: Bis zu zwölf Liederabende gab Brigitte Fassbaender im Monat. Eine Teflonhaut ist ihr deshalb nicht gewachsen: Die Regisseurin kann bis heute nicht ihre eigenen Premieren besuchen. Ein Gespräch zum 75. Geburtstag der vielseitigen Künstlerin.

«Heißer Tag»

Am 1. August 1914, als vor dem Berliner Schloss patriotische Lieder geschmettert wurden, lauschte man auf dem Grünen Hügel andächtig dem «Parsifal», Karl Muck hatte auf diesen Abschluss gedrängt. Eine bewusste Wahl? Wie stand Bayreuth zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs? Was sagten die Chefideologen des Grünen Hügels, etwa Houston Stewart Chamberlain (Foto)? Die Antworten ...

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Opernwelt Juni 2014
Rubrik: Service, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Spielpläne

ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme




Deutschland

Aachen
Tel. 0241/478 42 44+0180/500 34 64
Fax 0241/478 42 01
www.theater-aachen.de
– Offenbach, Die Banditen: 8. (P), 14., 19., 22.6.; 2., 4., 6., 9.7.
ML: Hiemeyer, I: Pfeil, B: Vinciguerra, K:...

Wolken und Wogen

Im Jahr 1960 wandte sich die Filmfirma der DDR, die Deutsche Filmaktiengesellschaft (kurz: Defa), an den damaligen Operndirektor in Leipzig, Joachim Herz, um den ersten Film der Kinogeschichte nach ­einer Oper von Richard Wagner zu machen. Herz entschied sich für den «Fliegenden Holländer» und für ein aufwändiges, vier Jahre währendes Produktionsverfahren: Zuerst...

Magisch realistisch

Rimsky-Korsakows «Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch» ist eine Art Testament. Insofern liegt der Vergleich mit Wagners «Parsifal» nahe, der aber in die Irre führt. Außer ein paar feierlich-liturgischen Szenen haben die beiden Werke wenig gemeinsam. Eher wäre «Kitesch» mit «Aus einem Totenhaus» zu vergleichen, einem anderen künstlerischen Testament. Janáceks...