TV-Klassiktipps September/Oktober 2018
alpha
02.09. – 20.15 Uhr
Wagner: Tristan und Isolde, 3. Aufzug
Aus dem Herkuslessaal der Münchner Residenz
Aufzeichnung der konzertanten Aufführung (1981) mit Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Leonard Bernstein.
arte
02.09. – 17.40 Uhr
Seiji Ozawa dirigiert Beethovens 7. Symphonie
Aufzeichnung des Konzerts im Rahmen des 1992 von dem japanischen Dirigenten gegründeten und 2015 nach ihm benannten Seiji Ozawa Matsumoto Festivals aus dem Jahr 2016.
Ozawa hat den größten Teil seiner Karriere in den USA und in Europa verbracht. Der langjährige Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra und der Wiener Staatsoper hat sich aber auch in seinem Heimatland leidenschaftlich für klassische Musik engagiert – als Dirigent, Pädagoge und Initiator.
02.09. – 23.20 Uhr
Seiji Ozawa, zurück in Japan
Porträt (F 2017)
Er feiert im September seinen 83. Geburtstag und gilt als lebende «Dirigenten-Legende»: Seiji Ozawa lernte bei Leonard Bernstein und Herbert von Karajan und leitete als erster Asiate einen großen westlichen Klangkörper – das Boston Symphony Orchestra, an dessen Spitze er fast 30 Jahre lang stand. Der Japaner öffnete das Tanglewood Festival einem ...
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Opernwelt September/Oktober 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von Andrea Kaiser
Sie steht ganz oben auf der Karten-Fahndungsliste der Bayreuth-Pilger: Barrie Koskys Inszenierung der «Meistersinger von Nürnberg» avanciert schon in ihrem zweiten Jahr zum Publikumsfavoriten; nach Stefan Herheims legendärem «Parsifal» bildet sie das zweite solitäre Regieereignis der Richard-Wagner-Festspiele im 21. Jahrhundert. Weil das schon im vergangenen...
Der 19. August 1945 war für Leo Borchard ein besonderes Datum. Und das lag nicht nur daran, dass er an diesem Tag im Titania-Palast an der Spitze «seiner» Berliner Philharmoniker stand, sondern, weit mehr noch, am Programm des Konzertabends. Vor der Pause dirigierte Borchard Beethovens Erste und Strauss’ «Don Juan», im zweiten Teil lag die Partitur eines seiner...
Es ist allemal löblich, wenn Opernfestivals wie jenes in Heidenheim an der Brenz das frühe Schaffen Giuseppe Verdis systematisch durchforsten. In diesem Jahr ergab sich gar die reizvolle Kombination von «Nabucco» (1842) und «I Lombardi alla prima crociata» (1843). Vor dem Hintergrund des Risorgimento, dem Streben nach nationaler Einheit und Unabhängigkeit Italiens,...
