Spielpläne Deutschland Januar 2018
L = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
P = Premiere
UA = Uraufführung
WA = Wiederaufnahme
Deutschland
Aachen
Theater Aachen
Tel. 0241/478 42 44
theaterkasse@mail.aachen.de
www.theateraachen.de
– La traviata: 4., 6., 14., 21., 28.
– Anatevka: 7.
– Katja Kabanowa: 10., 13.
– L’incoronazione di Poppea: 19.
Altenburg
siehe Gera
Annaberg-Buchholz
Winterstein-Theater
Tel. 03733/140 71 31
service@winterstein-theater.de
www.winterstein-theater.de
– Leoncavallo/Puccini, I Pagliacci/Gianni Schicchi: 21. (P), 24.; 3., 10., 25. 2.
ML: N. Takahashi, I: Korber, B+K: Schrag, C: Hanke, S: Unger, Grothkopf, Tomory, Sandmann, Maia, Varga, Vogt, Diouf, de Marel, A. Takahashi, Corthy-Hildebrandt
Augsburg
Theater Augsburg
Tel. 0821/324 49 00
theater@augsburg.de
www.theater-augsburg.de
– Der Freischütz: 6., 21.
– Roxy und ihr Wunderteam: 7., 19.
– Liederabend Stanislav Sergeev: 12.
Baden-Baden
Festspielhaus
Tel. 07221/301 31 01
www.festspielhaus.de
– Wiener Johann Strauß-Gala: 9.
Berlin
Deutsche Oper Berlin
Tel. 030/34 38 43 43
www.deutscheoperberlin.de
– La Bohème: 2.
ML: Carter, S: Guseva, Stagg; Kang, Lehman, Brück, Jerkunica
– Le Prophète: 4., 7.
ML: Mazzola, S: Miller, ...
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Opernwelt Januar 2018
Rubrik: Service, Seite 56
von Redaktion
Tropfen. Erst ist es nur einer, der im Irgendwo herabsinkt, zeitlupenhaft vergrößert wie in Andrej Tarkowskijs «Nostalghia», als ins schier Unendliche zerdehnte Zeit. Nach dem Aufprall herrscht sekundenlang Stille, dann fällt ein weiterer Tropfen. Und dann sind es immer mehr, von überall her drängen sie, elektronisch verstärkt, herein, bis man förmlich umzingelt...
Ein starkes Stück, allerdings nicht einfach zu lesen. «Marie und Robert», das Drama des früh verstorbenen Aargauer Pfarrers, Lehrers und Schriftstellers Paul Haller, ist in einem pointierten Schweizer Dialekt geschrieben, der dem Leser einiges abverlangt. Vielleicht aber wirkt das Stück gerade darum so direkt, so eindringlich. Es rufe förmlich nach Musik, befand...
Nein, Jean de Leyde erschießt sich nicht; laut Libretto flüchtet er sich zuletzt in die Arme seiner Mutter Fidès. Jeans Geliebte Berthe wiederum rennt keineswegs feige von der Bühne, sie ersticht sich. Indem die Berliner Inszenierung dem wankelmütigen Propheten ein halbwegs heroisches Ende gönnt, der jungen Frau jedoch genau diese mutige Tat abspricht, werden die...
