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Nicht nur einmal passiert es an diesem Abend, dass man an den Titel eines Romans von George Perec erinnert wird, der paradigmatisch steht für den Versuch der Spezies Mensch, sich zurechtzufinden im irdischen Labyrinth: «Das Leben. Eine Gebrauchsanweisung», so hat Perec sein Gesellschaftsgemälde genannt, in dem die Menschen durch das Bild der Welt und durch ihr...
Gottfried Pilz verzichtet auf jegliche Örtlichkeit und zeigt Wagners romantische Gespensteroper als Seelendrama zweier Individuen, die sich aus der Chormasse herauskristallisieren. Auf weißer Bühne, vor weißem Rundhorizont, agieren Menschen in weißer Krankenhauskleidung. Assoziationen an geschlossene Psychiatrie, aber auch an antikes Chordrama stellen sich ein....
Operation gelungen, Patient tot, heißt das Fazit des musikalisch stimmigen, aber szenisch gänzlich missratenen Abends, mit dem Albrecht Puhlmann die von seinem Vorgänger Klaus Zehelein initiierte Auseinandersetzung mit der musikalischen Avantgarde aufgreift und fortschreibt. Bruno Madernas 1964 in Venedig uraufgeführter «Hyperion» ist keine Oper, sondern – so der...
