Opernhaus des Jahres
Gleich im ersten Intendantenjahr hat Barrie Kosky es geschafft, der Komischen Oper Berlin seinen Stempel aufzudrücken: Bunter, hipper, vitaler ging es in der Saison 2012/13 an keinem anderen Opernhaus der Hauptstadt zu. Von Monteverdi bis zu Neuwirth, vom Mozart-Kino bis zur deutsch-türkischen Kinderoper und Operettenrevue. Ein programmatisches Bekenntnis: Am liebsten agiert der unorthodoxe Australier zwischen den Stühlen; ein vom Theater Besessener, der gern auf den Putz haut, große Show und Spektakel liebt und sein Ensemble unter Starkstrom hält, bis die Funken fliegen. Das kommt an.
Die Komische Oper ist «Opernhaus» des Jahres» (zum zweiten Mal nach 2007).
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Opernwelt Jahrbuch 2013
Rubrik: Opernhaus des Jahres, Seite 4
von
Herr Bostridge, Sie haben sich intensiv mit den Werken beschäftigt, die Benjamin Britten für den Tenor Peter Pears geschrieben hat. Was erzählen sie über Brittens Beziehung zu Pears?
Sie erzählen mehr als genug über Leidenschaft, Schuld und Unbehagen. Man hört, finde ich, dass Britten sich anfangs mit seiner Sexualität nicht ganz wohlfühlte. Er hätte die...
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John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph
1. Stockhausens «Mittwoch aus Licht» in Birmingham
2. ...
Kunst macht Arbeit. Allein der Probenaufwand, der hinter Dietmar Schwarz’ gelungenem Berliner Intendanz-Auftakt mit dem «Mädchen mit den Schwefelhölzern» steckte, verrät, weshalb die zweite Saison abfallen musste: «An der Deutschen Oper hatten wir 75 Proben für das Stück!», erzählt Dirigent Lothar Zagrosek. Eine Haupt- und Staatsaktion! Zum Vergleich: «Für ‹Don...
