Intrigenspiel

Halle, Händel-Festspiele, Händel: Rodelinda

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Unter den Veranstaltungen der zehntägigen Händel-Festspiele bleibt die jährliche Inszenierung einer Händeloper, die das heimische Opernhaus traditionsgemäß beisteuert, künstlerisches Zentrum. Es gibt kaum noch ein Bühnenwerk des Barockmeisters, das nicht schon einmal in seiner Geburtsstadt aufgeführt wurde. Für das Niveau des Festspielorchesters, das auch nach der Fusion des Opernorchesters mit der Staatlichen Philharmonie als Spezialensemble der historischen Auffüh­rungspraxis weiterbestehen wird, ist diese Kontinuität ein Heimvorteil.

Der wird durch die jährliche Einladung eines Dirigier-Spezialisten der Barockszene befruchtet und führte in den letzten Jahren zu einem spürbaren Reifeprozess.
In diesem Jahr war es Michael Hofstetter, der nicht nur beim Eröffnungskonzert glänzte, sondern dem Orchester bei der Neuproduktion von «Rodelinda, Regina de’ Langobardi» (1725) beredten Glanz verlieh. Zudem ließ sich für Händels am dritthäufigsten inszenierte Oper ein Sänger-Ensemble aufbieten, dessen stimm­licher Glanzpunkt erfreulicherweise sogar aus dem eigenen Haus kommt. Romelia Lichtenstein faszinierte in der Titelpartie von Beginn an mit ihrer geschmeidigen Leichtigkeit ebenso wie mit ...

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Opernwelt August 2005
Rubrik: Panorama, Seite 45
von Joachim Lange

Vergriffen
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