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Jubilare
Obwohl er nie in Bayreuth aufgetreten ist, galt er vielen als bedeutendster Wotan und Holländer seiner Generation: Robert Hale, geboren in Texas, hat sich Zeit gelassen bei der Entwicklung seiner Bassbariton-Stimme. 1965 debütierte er in Denver als Mozart-Figaro, gehörte dann zehn Jahre zum Ensemble der New York City Opera. In Europa hatte er seine größten Erfolge als Wotan in Götz Friedrichs Berliner und in Nikolaus Lehnhoffs Münchner «Ring»-Inszenierungen in den Achtzigerjahren.
Weitere Glanzpartien waren Mephisto in Gounods «Faust», Escamillo, Jochanaan und Pizarro. Den Hans Sachs in den «Meistersingern», den Götz Friedrich gern von ihm wollte, hat er ebenso wenig gesungen wie den Doktor Schön («Lulu»), der ihm sicher gelegen hätte. Dafür singt er in der «Messiah»-Aufnahme unter John Eliot Gardiner die Koloraturarie «Why do the nations» mit einer Koloratursicherheit, die man bei einer Stimme seines Fachs kaum für möglich gehalten hätte. Am 22. August wird er 80 (nach anderen Quellen 70). Wir gratulieren.
Nach zwei Jahren in ihrem ersten Engagement in St. Gallen wechselte sie 1967 ins Ensemble des Münchner Gärtnerplatz-Theaters – und blieb vierzig Jahre. Insgesamt war Gis ...
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Opernwelt August 2013
Rubrik: Service, Seite 58
von Wiebke Roloff
Mit seiner abendfüllenden komischen Oper «Lo frate ’nnamorato» (Der verliebte Bruder, 1732), seiner ersten Arbeit in diesem Genre, hatte der 22-jährige Giovanni Battista Pergolesi in Neapel einen durchschlagenden und anhaltenden Erfolg. Das Libretto steht in der Tradition der neapolitanischen (Dialekt-)Komödie. Der Findling Ascanio liebt Nena und Nina und kann sich...
Sein erstes Orchesterstück wurde gleich bei den Proms aufgeführt. Da war George Benjamin zwanzig. «Ringed by the Flat Horizon» – der Titel des 20-Minuten-Opus spielt auf ein Foto an: ödes Land, lichter Himmel, Sturmgewölk, aus dem ein Blitz zuckt. Ein Bild statisch-bewegter Natur, das viel sagt über die Klangbilder und Bildklänge, die Benjamins Musik auszeichnen....
Die Königin der Nacht: mochte sie nicht («Keine Chance, aus der Figur etwas zu machen», sagte sie unlustig im Vorfeld der Salzburger «Zauberflöte» von Achim Freyer im Jahr 1997). Blondchen: mochte sie auch nicht. Überhaupt: Es gebe sehr wenige Rollen für sie, mit ihrer kleinen Stimme. Und jetzt, mit 48, denkt sie ans Aufhören. Juliette? Lucia? Adina? «In meinem...
