Hommage

Stefanos Lazaridis

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Hinter die Dinge schauen, das wollte schon der Mittzwanziger. Damals, Anfang der 60er, ahnten wenige, dass Stefanos Lazaridis (1942–2010) einer der wichtigsten Bühnenbildner Großbritanniens werden würde. Als sich die English National Opera in den 80ern zu einem power house für modernes Musiktheater entwickelte, prägte er mit antiillusionistischen Raumkonzepten deren visuelle Signatur (Foto: Lady Macbeth of Mzensk, 1987). Ein Bildband mit Texten von Weggefährten (David Pountney, Peter Jonas, Graham Vick u. v. a.

) erinnert nun an das Lebenswerk eines Künstlers, der «auf dem Kontinent» vor allem mit drei Arbeiten für die Bregenzer Seebühne bekannt wurde

(Stefanos Lazaridis. Tim Williams 2012. 176 Seiten. Erhältlich über Amazon, 52,99 Euro).

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Opernwelt Februar 2013
Rubrik: Magazin, Seite 72
von Albrecht Thiemann

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