Ende der Blockaden

Ein Vierteljahrhundert bis zum ersten Spatenstich: In Linz wird ein neues Haus für das Musiktheater gebaut

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Warum einfach, wenn es auch schwierig geht? Nach diesem Grundsatz scheint sich die Stadt Linz bei den Planungen für ein neues Opernhaus gerichtet zu haben. Dass am Ende dennoch alles gut und die Kapitale Oberösterreichs ein attraktives Gebäude für ihr Musiktheater bekommen wird, darf man jetzt erstmals ernstlich hoffen: Im April erfolgte endlich der erste Spatenstich. Den Entwurf lieferte der in Graz und Salzburg tätige Architekt Hermann Eisenköck, vor Ort betreuen die Linzer Architekten Andreas Dworschak und Wolfgang Mühlbachler das Projekt.

Mit dem Theater hofft die Stadt zwei Ziele zu erreichen: Zum einen soll eine moderne, komfortable Spielstätte entstehen («große Beinfreiheit und gute Sichtlinien»); zum anderen erhofft man sich städtebaulich eine nachhaltige Aufwertung des Gebietes in der Nähe des Linzer Hauptbahnhofes.
Der Weg bis zur Grundsteinlegung war lang und umständlich: 25 Jahre dauerten die Auseinandersetzungen um das Linzer Musiktheater. Die Geschichte liest sich wie eine Farce. Das Ergebnis eines ersten Architekturwettbewerbs 1992, ein Entwurf von Otto Häuselmayer, wurde verworfen und daraufhin sogar ein neuer Bauort gesucht. Vergeblich: Im Jahr 2000 wurde das ...

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Opernwelt August 2009
Rubrik: Magazin, Seite 62
von Ulf Meyer

Vergriffen
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