Donizetti Queen

Joyce DiDonato triumphiert an der New Yorker Met als Maria Stuarda

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Den zweiten Teil ihrer Trilogie von Donizettis ­Tudor-Opern präsentierte die Met als Silvesterpremiere. Maria Stuarda also, nach Anna Bolena in der vergangenen Spielzeit – die Titelpartie hatte seinerzeit Anna Netrebko gesungen. Für die abschließende Produktion von Roberto Devereux, heißt es in gut unterrichteten Kreisen, ist Sondra Radvanovsky als Königin Elisabeth vorgesehen. Die Regie aller drei Produktionen liegt in den Händen von David McVicar.

Die Stärke seiner ­Inszenierung der Maria Stuarda: Sie schuf für die Sängerequipe beste Voraussetzungen für sensibles Aufeinander-Hören.

Mit schwelgerischen Renaissance-Kostümen auf ansonsten karger, aber stimmungsvoll ausgeleuchteter Bühne war Maria Stuarda optisch ungleich interessanter angelegt als die düstere, buchstabengetreu heruntererzählte Anna Bolena. Allerdings hatte der kompetente, freilich recht uninspiriert dirigierende (und an der Met allzu oft ans Pult gebetene) Maurizio Benini aus unerfindlichen Gründen die Ouvertüre zusammengestrichen. Man fragte sich, ob eine derart stark beachtete Met-Premiere nicht eine bessere musikalische Leitung verdient gehabt hätte.

Wie dem auch sei – mit Joyce DiDonato stand David McVicar eine ...

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Opernwelt Februar 2013
Rubrik: Im Focus, Seite 8
von David Shengold

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