Was kommt...
Warum greift Christian Thielemann auf dem Grünen Hügel nicht nur beim neuen «Holländer» (wie seit Langem geplant), sondern auch beim umstrittenen «Tannhäuser» (ganz unverhofft) zum Stab? Was will er anders machen als sein nach einem Sommer ausgeschiedener Vorgänger Thomas Hengelbrock? Was treibt ihn in Dresden um? Ein Gespräch.
Londons Royal Opera House wirbt für Berlioz’ «Trojaner» mit einer Luxus-Besetzung – unter anderen sind Anna Caterina Antonacci als Cassandre und Eva-Martia Westbroek als Didon angekündigt; Jonas Kaufmann musste sein Enée-Debüt krankheitsbedingt absagen – für ihn sprang Bryan Hymel ein. Am Pult steht ROH-Musikchef Antonio Pappano (Foto), Regie führt David McVicar.
Wenn ein komponierender Musikdenker das Theater der Zukunft in Theorie und Praxis neu zu begründen sucht, dann Heiner Goebbels. Wohin die Reise gehen könnte, will er im Rahmen der Ruhrtriennale zeigen, deren Programm er in diesem Jahr erstmals verantwortet. «Opernwelt» hat ihn vorher schon mal nach Etappen und Zielen gefragt.
Irgendwann hatte er keine Lust mehr, immer nur als Spezialist für Alte Musik zu gelten. Über Mozart, Rossini, Meyerbeer, Bizet und Offenbach hat Marc Minkowski sich bis zu ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Juli 2012
Rubrik: Service, Seite 80
von
Grand Opéra auf einer alten Bodenseefähre? Meyerbeers «Afrikanerin» am Rande der Alpen? Vier Stunden klingendes Material auf weniger als zwei Stunden eingedampft? Das Riesenorchester auf Salonformat gestutzt (Flöte, Kontrabass, Violine, Klavier, Akkordeon)? Der Konstanzer Intendant Christoph Nix liebt das Schräge und Abseitige – und scheut kein Risiko, wenn er sich...
In der einen Hand ein Lautsprecher, in der anderen Hand ein Mikrofon. Rückkopplungen, dafür sorgen technische Tricks, gibt es keine. Aber jaulende Klänge, die, je nachdem welche Pose die Darstellerinnen einnehmen, sich verändern, mal Geräusch, mal Ton und manchmal auch fast Sprache sind. Musiktheater ist das nicht, noch nicht einmal Musik. Aber vielleicht sind...
Es mag für die New York City Opera ein unumgänglicher Schritt gewesen sein: raus aus dem State Theater am Lincoln Center, aus einem Saal mit problematischer Akustik, der viel zu groß geworden war. Die Saison 2011/12 absolvierte die NYCO bereits an drei neuen, unterschiedlich dimensionierten Spielstätten, über die ganze Stadt verstreut. Ein Effekt: Es ist...
