Am Ziel

Detmold | Wagner: Götterdämmerung

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Der «Ring» am Landestheater Detmold ist geschlossen. Intendant und Regisseur Kay Metzger sowie Generalmusikdirektor Erich Wächter haben das Wagnis auf sich genommen und mit der «Götterdämmerung» jetzt einen klaren Sieg davongetragen. Vor allem dem Ensemble und dem Orchester des Landestheaters ist eine für ein Haus dieser Größe höchst beachtliche Leistung gelungen.
Kay Metzger legt sein «Ring»-Konzept als Reise durch die Zeiten an.

«Götterdämmerung» erzählt er als Geschichte der Zukunft – die Gibichungen und ihre Halle erinnern an Science Fiction-Fernsehserien wie «Raumpatrouille Orion». Dass das Ganze zeitenübergreifend gültig ist, erschließt sich dem Zuschauer schon dadurch, dass das Personal aus den vorangegangenen «Ring»-Teilen die Kostüme beibehält, etwa Siegfried im Hippie-Gewand.
Ingeborg Zwitzers war nach ihrem Studium einige Jahre fest am Haus und debütiert nun in der anspruchsvollsten Brünnhilden-Partie. Im ersten Akt flackert die Stimme noch bisweilen, steht die exponierte Lage unter zu viel Druck. Das bekommt Zwitzers im zweiten Akt zunehmend unter Kontrolle, gibt eine intensive und packende Darstellung der Figur, lässt einen dramatischen Sopran von bestechender Präsenz ...

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Opernwelt November 2009
Rubrik: panorama, Seite 49
von Christian Schütte

Vergriffen
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