Was kommt...
Mieczyslaw Weinberg
war die Entdeckung der Bregenzer Festspiele 2010. Ein vergessener jüdischer Komponist, der Opfer mehrerer Regime geworden ist. Nun wird seine «Passagierin» in Karlsruhe nachgespielt. Und in Mannheim kommt es zu einer regelrechten Weinberg-Uraufführung.
Cecilia Bartoli
hat die überaus fordernde Rolle der Norma zunächst konzertant in Dortmund ausprobiert. Vor zwei Jahren war das. Inzwischen ist (mit anderem Dirigenten) eine Plattenaufnahme entstanden.
Nun traut sich Bartoli erstmals als Druidenpriesterin auch auf die Bühne – bei den Salzburger Pfingstfestspielen.
Christobal Halffter
hat eine Bastion seiner Werke in Kiel. Dort kam die deutsche Erstaufführung seines
komplexen «Don Quijote» heraus, später dann die Uraufführung seines «Lazarus». Nun steht wieder eine Halffter-Uraufführung an: «Schachnovelle». Das Libretto schrieb Wolfgang Haendeler nach der Novelle von Stefan Zweig.
Opernwelt 07/2013 erscheint am 25.6.2013
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Juni 2013
Rubrik: Service, Seite 80
von
Seit Christoph Meyer 2009 die Leitung übernommen hat, ist es still geworden um die Rheinoper. Man produzierte gediegene Kulinarik, überregionaler Glanz ging ausschließlich vom Ballett unter dessen genialem Chef Martin Schläpfer aus. Zum Wagner-Jahr zeigte das einst als «Bayreuth am Rhein» geltende Haus bislang eine zahnlose Uraufführung von Helmut Oehring. Jetzt...
Eigentlich hat Jules Massenets «Don Quichotte» alles, was eine Oper braucht: eine tragikomische Liebesgeschichte, eine starke Hauptfigur, sentimentale Szenen unter nächtlichem Sternhimmel, große und lebendige Chöre und ein tränenreiches Ende. Dennoch ist das Werk nach dem Schauspiel «Le Chevalier de la longue figure» – für das natürlich Cervantes unsterblicher...
Nachdem Guy Cassiers kürzlich im Berliner Staatsopern-«Ring» einen Bewegungschor einsetzte, tut die englische Choreografin Rosamund Gilmore in Leipzig nun beim «Rheingold» das Gleiche. «Mythische Elemente» nennt sie zwölf Damen und Herren in elastischen Ganzkörperkostümen, wie man sie aus Avantgarde-Balletten der 50er- bis 70er-Jahre kennt. Zur Weltentstehungsmusik...
