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52. Jahrgang Nr. 12
Opernwelt wird herausgegeben
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Opernwelt Dezember 2011
Rubrik: Service, Seite 80
von
Acht Personen, die niemals zusammen auf der Bühne stehen: für ein chorloses fünfstündiges Werk bedeutet das durchaus die Konstellation einer Kammeroper, wenngleich das Getöse der Schmiedelieder und das Schlussduett diesen Aspekt konterkarieren und mit den Schicksalswettern der dritten Orchestereinleitung gleichsam die «Götterdämmerung» ernstlich-eschatologisch...
Der Dichter spricht. Oder präziser: Er schreibt – und das mit jener sowohl dem Gegenstand als auch der Adressatin seiner Betrachtungen angemessenen Euphorie: «Ja, meine Geliebte, hier bin ich endlich angekommen, hier, wo ich schon lang einmal hätte sein sollen, manche Schicksale meines Lebens wären linder geworden. Doch wer kann das sagen, und wenn ich’s gestehen...
Ausgerechnet die Uckermark, das denkt er sich heute belustigt. Ein Exil, durch das Hans-Jürgen von Bose auf Jahre hin zur Randexistenz verdammt war. Die Kontakte schliefen ein, die Kompositionsaufträge versickerten. Gut, da war die Pension der Münchner Musikhochschule für ihren Ex-Professor. Aber kann das einen Hochkreativen befriedigen? Hans-Jürgen von Bose...
