Personalien | Meldungen April 2019
JUBILARE
Theodor Guschlbauer wurde in Wien geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, schloss danach ein Dirigierstudium bei Hans Swarowsky an und vollendete seine Ausbildung bei Lovro von Matačić und Herbert von Karajan. 1961 wurde er an die Spitze des Wiener Barockensembles berufen, das er bis 1969 leitete. Die nächsten Engagements führten ihn an die Wiener Volksoper und ans Landestheater Salzburg. 1969 wurde Guschlbauer, zunächst als 1. Kapellmeister, ab 1971 als Opernchef, nach Lyon verpflichtet.
1975 wurde er an die Wiener Staatsoper und gleichzeitig als Generalmusikdirektor nach Linz engagiert. Dem hier beheimateten Bruckner-Orchester blieb er viele Jahre eng verbunden. 1983 kehrte er nach Frankreich zurück und prägte als Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Strasbourg und als Musikdirektor an der Opéra du Rhin 14 Jahre lang das elsässische Musikleben. 1997 bis 2001 wirkte er als Generalmusikdirektor der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Seitdem ist der Österreicher als freischaffender Dirigent tätig. Guschlbauer hat zahlreiche bedeutende internationale Klangkörper dirigiert, darunter die Wiener und Münchner Philharmoniker, das Deutsche ...
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Opernwelt April 2019
Rubrik: Service, Seite 52
von Andrea Kaiser
Fast ist es wie bei Richard Wagner in Nibelheim: Der Big Boss der Götter hat Mühe, seinen Laden zusammenzuhalten. Zum Karneval 1675 servierte Giulio Cesare Corradi eine wilde Geschichte aus dem Olymp – am Teatro Vendramin in Venedig, in der Nähe der Rialto-Brücke. Die im Titel erwähnte Aufteilung der Welt zwischen Jupiter und den Abteilungsleitern für das flüssige...
Vielleicht waren die Erwartungen (vor allem unsere) zu hoch geschraubt, wog der Ballast der Rezeptionsgeschichte zu schwer, wirkte der unbedingte Wille, Neues, Anderes, Außerordentliches schaffen zu wollen, wie eine Bremse für die Inspiration. Und vielleicht steckte schon im konzeptuellen Ansatz dieses Abends das hinterhältige Teufelchen. Traurige Erkenntnis ist...
Bei einem Souper in einem Pariser Salon hatte Gioachino Rossini eine für ihre fragwürdigen Sangeskünste bekannte Dame zur Tischnachbarin. Ihrem in dieser Hinsicht zweifelhaften Ruf zum Trotz wurde sie um eine Gesangsspende gebeten. Nach einigem Zieren kündigte sie eine Arie von Rossini an; davor flüsterte sie dem Komponisten zu: «Ich habe solche Angst!» Rossini:...
