TV-Klassiktipps
ARTE
1./5.7. – 6.00 Uhr
Die Kammerphilharmonie Bremen spielt
Schumann: Frühlingssymphonie. Musikalische Leitung: Paavo Järvi.
2./4./8./14./20./26.7. – 6.00 Uhr
Auditorium Parco della Musica.
Der Architekt Renzo Piano erläutert den Konzertsaal in Rom. Das Orchestra dell’Accademia Nazionale diSanta Cecilia unter Antonio Pappano spielt Werke von Beethoven,Sibelius und Ravel.
4.7. – 6.00 Uhr
Oper entdecken: Händels «Ezio».
Schwetzinger Festspiele. Kammerorchester Basel, Attilio Cremonesi, Inszenierung: Günter Krämer.
4.7. – 9.50 Uhr
Bei der Arbeit beobachtet: Carlos Kleiber.
Dokumentation von Dieter Ertel über Kleibers Proben mit dem Südfunk-Sinfonieorchester zur «Fledermaus»-Ouvertüre.
4.7. – 19.15 Uhr
9.7. – 6.00 Uhr
Schubert: Forellenquintett.
Solisten des Kammerorchesters des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Lang Lang.
5.7. – 1.00 Uhr
Strauss: Elektra.
Festspielhaus Baden-Baden 2010. Produktion der Bayerischen Staatsoper München. Musikalische Leitung: Christian Thielemann, nach einer Inszenierung von Herbert Wernicke. Solisten: Linda Watson, Jane Henschel, Manuela Uhl, René Kollo, Albert Dohmen u. a.
5.7. – 21.25 Uhr
Mozart: Don Giovanni.
Live aus ...
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In Texas muss alles groß sein. So hat die Dallas Opera in ihrem 53. Jahr für ihre dritte Uraufführung nach einer besonders gewichtigen Vorlage gegriffen. Den Umzug in das neue, von Norman Foster entworfene Theater feierte man letzten Oktober unverfänglich mit Verdis «Otello», jetzt wurde mit Herman Melvilles «Moby Dick» ein dicker Brocken gewuchtet, der die...
Von George Bernard Shaw wird erzählt, dass er sich im Lesesaal des Britischen Museums gleichzeitig über zwei Werke beugte, über «Das Kapital» von Karl Marx und über die «Tristan»-Partitur von Richard Wagner. Der Sozialist Shaw wollte in Wagner einen Rebellen gegen den kapitalistischen Zeitgeist erkennen. In der überraschenden Einleitung von Nicolas Stemanns...
Das Ich als Totalität. Wahrheit als Ausgeburt der eigenen Wahrnehmung. Plötzlichkeit als Wende ins Absurde. Am Ende führt Verblendung in die Katastrophe. Totale Freiheit bringt nichts als Zerstörung. Schließlich die Selbstauslöschung.
So deutet Detlev Glanert den Caligula-Stoff, wie ihn Albert Camus 1945 auf die Theater-Bühne gebracht hat. Wie so oft bei Camus, geht...
