Der Herr und sein Prophet

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Opernwelt April 2008
Rubrik: Magazin, Seite 28
von Olaf Wilhelmer

Vergriffen
Weitere Beiträge
Editorial

Als Musiker diverser deutscher Orchester – unter anderem in Dortmund, Hamburg, Magdeburg, München, Oldenburg und Stuttgart – von Ende Januar bis Ende Februar fünfzehnminütige Warnstreiks veranstalteten, um ihrer Forderung nach mehr Geld Ausdruck zu verleihen, hätte das Publikum die Aktionen beinahe gar nicht bemerkt. Vom Kurzausstand betroffen waren nicht Konzerte,...

Todesgemeinschaft

Einundachtzig Jahre nach ihrer Uraufführung im Januar 1927 hat die Dresdner Semper-Oper Othmar Schoecks Kleist-Oper «Penthesilea» erneut auf den Spielplan gesetzt und damit nach der Basler Produktion vom vergangenen November (siehe OW 12/2007) ein weiteres Mal die Lebensfähigkeit des selten gespielten Werkes bewiesen. In seiner strengen Inszenierung hat Günter...

Tänzerischer Charme

Was macht man mit dem Titelhelden? Besetzt man die gro­ße Kastratenpartie in Händels 1724 uraufgeführter Oper «Giulio Cesare in Egitto» mit einer Altistin oder ­einem Kontratenor? Oder vielleicht sogar mit einem ­Bariton, wie es vor dem Siegeszug der historischen Aufführungspraxis üblich war? Das Badische Staatstheater Karlsruhe entschied sich bei dem opulenten...