Was kommt...
Markus Eiche
Residenzverträge an der Wiener Staatsoper und Bayerischen Staatsoper in München, Einladungen aus aller Welt. Doch Oper ist nicht das Einzige, was Markus Eiche (Jahrgang 1969) interessiert. In Bayreuth wird er diesen Sommer im «Tannhäuser» den Wolfram singen.
Sasha Waltz
Halb zog er sie, halb sank sie hin: Richard Wagner und Sasha Waltz – dieses Gespann hatten wir uns lange nicht vorstellen können. Nun hat sich die zunehmend opernaffine Choreografin an der Berliner Staatsoper auf «Tannhäuser» eingelassen.
Canadian Opera Company
Wo steht das interessanteste Opernhaus Nordamerikas? In Toronto, meint mancher Kenner der dortigen Szene. In der aktuellen Saison bietet die von Alexander Neef geleitete Company u. a. eine «Così» in der Regie von Atom Egoyan und Händels «Hercules», von Peter Sellars gedeutet. Wir haben uns vor Ort umgeschaut.
Richard Strauss
Mit einem Ständchen ist es nicht getan: Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss planen wir einen Essay über lebensweltliche Spuren im weltflüchtigen Kunstkosmos des bajuwarischen Komponisten, sichten neu geschnürte CD- und DVD-Päckchen und schwärmen aus zu den jüngsten Arabellas, Ariadnes und Rosenkavalieren.
Opernwelt 6/2014 ...
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Opernwelt Mai 2014
Rubrik: Service, Seite 88
von
Er ist aus der Mode gekommen, in den Hintergrund getreten. Graue Eminenz der kritischen Theorie, Großmeister geschraubter Dialektik, Scharfrichter über Wahrheit und Fortschritt, zumal in der Musik. Adorno war gestern. Übertönt vom Lockruf der Postmoderne: anything goes. Verdrängt von einem hedonistisch-liberalen Zeitgeist, dem das Asketisch-Rigorose, die...
Das Jahr 1933 brachte für viele in Deutschland die Katastrophe: Entweder waren sie jüdischer Herkunft oder aber «links» orientiert – am fatalsten wirkte sich aus, wenn beides zusammenkam. Dabei waren die Konnotationen keineswegs einheitlich. Es gab weitgehend assimilierte Juden, zum Teil areligiös – und bisweilen sogar «deutsch» bis zum Nationalen hin. Dann...
Der Frage, wie es Wagner in Bayreuth zurzeit geht, nähert man sich am besten durch den Park der Villa Wahnfried. Weit kommt man nicht, den Weg versperrt ein Bauzaun, an dem ein Banner hängt. Darauf steht in hellgrauen Buchstaben: Bitte um Verständnis. Dahinter liegt das, was vom Park, wie man ihn kennt, übrig ist. Es ist nicht viel.
Im Sommer 2015 soll hier das...
