Wie blau war die Ferne?
Zum Ende des 18. Jahrhunderts waren die Dinge, die das bislang von der barocken Bühnentradition an Deutschlands Fürstenhöfen dominierte Theaterwesen bestimmt hatten, in Bewegung geraten. Der Bühnenbildner Adam Breysig trug viel dazu bei, das Bühnenbild den neuen Inhalten des modernen Dramas anzupassen. Sein Wirken geriet lange in Vergessenheit. Unsere Autorin hat Dokumentationen zu seinem zukunftsweisenden Wirken gesichtet.
In der Bibliothek der schönen Wissenschaften und der „freyen“ Künste erschien 1796 der Artikel „Über Liniarische, Luft- und übrige Arten der Perspektiv“. Autor war Johann Adam Breysig, ein bis dahin kaum in Erscheinung getretener junger Mann, der sich offensichtlich kritisch mit den damaligen Gegebenheiten der Bühne auseinanderzusetzen gedachte. Damit war er nicht allein. Etwa 200 Jahre später erschien in den „Studien der Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität Dortmund“ Band 12 eine Arbeit unter dem Titel „In blauer Ferne – von der Kulissenbühne zum Königsberger panoramischen Theater“, die eine Wiederentdeckung der Schriften eines frühen Bühnenreformers dieser Epoche bedeutete. In mühevoller Kleinarbeit haben dazu die ...
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BTR Ausgabe 2 2017
Rubrik: Produktionen, Seite 64
von Ruth Freydank
After years of building work, Potsdam’s old market square and palace have now been largely restored to their pre-war state, and another gap in the urban landscape closed. The latest addition to the Potsdam ensemble is the baroque Barberini palace, which was destroyed in the Second World War, and has now been rebuilt as a museum of art. Hasso Plattner, founder of...
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Wandel ist ein integraler Bestandteil unseres Lebens und betrifft auch Kulturinstitutionen. Wenn Strukturen aber verändert werden sollen, sind Mitarbeiter oftmals ängstlich oder skeptisch. Das Ausschöpfen bestehender betriebswirtschaftlicher Potenziale wird in vielen Fällen mit Kommerzialisierung und Qualitätsverlust gleichgesetzt. Change Management ist eine...
