Risiken erkennen, Fehler minimieren

Kriterien für die „eigensichere“ Ausführung und Konstruktion

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Der Konstruktion von Antriebssystemen für maschinentechnische Einrichtungen kommt eine besondere sicherheitstechnische Bedeutung zu. In seinem Artikel erläutert der Autor das Prinzip der Eigensicherheit.

Wie lässt es sich auf die Ausführung (die Planung und den Bau) von maschinen- und sicherheitstechnischen Einrichtungen in Produktionsstätten für szenische Darstellungen übertragen?

Vereinfacht lässt sich Eigensicherheit als die Fähigkeit eines Bauteils, einer Komponente, eines Systems beschreiben, die sicherstellt, dass auch im Falle eines Fehlers kein unsicherer Zustand der Gesamtanlage eintreten kann. Diese Fähigkeit spielt in Branchen eine Rolle, in denen Prozesse und Verfahren ablaufen, von denen eine besondere Gefährdung für Menschen und/oder die Umwelt ausgehen. Allen voran ist die Verfahrenstechnik zu nennen, in der der Begriff der Eigensicherheit im Bereich der Prozesstechnik bei Chemieanlagen, pharmazeutischen Anlagen, Anlagen auf Bohrinseln usw. zu finden ist.

Das Prinzip der Eigensicherheit findet sich auch in der Automatisierungstechnik, der Informationstechnik (Bussysteme) usw. In der Veranstaltungstechnik ist das Prinzip der Eigensicherheit seit vielen Jahren sowohl ...

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BTR Ausgabe 6 2017
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 60
von Stephan Rolfes

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