Moderne Theaterbauten 1950 bis 2010
Die englische Tradition des Theaterbaus geht auf Shakespeare zurück, während das deutsche Theater sich am italienischen Vorbild orientiert. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden diese Traditionen überall hinterfragt. Neue Konzeptionen mit frontalen Bühnen und großen Foyers entstanden und darüber ein internationaler Dialog. In seinem Essay zeigt der Autor den Bezug zwischen Theaterbau und gesellschaftlich-künstlerischem Umfeld auf.
Die Betriebsleitung des Birmingham Repertory Theatre gab 1960 ihre Absicht bekannt, das bestehende, aus dem frühen 20.
Jahrhundert datierende Theatergebäude durch einen Neubau ersetzen zu lassen. Zu den Beweggründen zählten seinerzeit die zunehmende Konkurrenz, die Kino und Fernsehen für das Theater darstellten, sowie die Entwicklung neuer Konzepte, die die Inszenierungspraxis und das Verhältnis von Darstellern und Publikum betrafen. Ferner interessierte man sich für den Raum, den das Theater innerhalb des modernen Stadtbilds einnehmen sollte, bzw. für die Rolle, die Kultur im Alltagsleben spielen sollte. Entsprechend schlug das Management vor, die Theaterarchitektur als solche grundlegend zu überdenken. Lebendiges Theater, so es denn ...
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BTR Ausgabe 2 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 98
von Alistair Fair
Vom 24. bis zum 25. Januar ging es auf dem XVIII. Szenografie-Kolloquium im Dortmunder Museum DASA um den Einsatz digitaler Medien in Ausstellungen und Museen. „Cross Media – Vom Nutzen und Selbstzweck des Digitalen“ war die diesjährige Ausgabe des Treffens der Szenografen überschrieben. 250 Besucher aus Forschung und Praxis nahmen teil und diskutierten den Nutzen...
Two video screens and a range of technical tricks were needed to transform Hieronymus Bosch’s triptych “The Garden of Earthly Delights” into a stage production. “Bosch Dreams” by Canadian company Les 7 Doigts de la Main (The 7 fingers on a hand) presents live acrobatics artfully integrated into an animated film. The circus artists’ fantastic, floating figures...
Eine kurze Begegnung mit Heinz Kasper in Berlin: Anlässlich des von ihm veranstalteten Lux-Lichtseminars im Berliner Podewil Ende November verweilte er für ein paar Tage in der Hauptstadt. Eine gute Gelegenheit, um sich über die Ausbildung und Arbeitsbedingungen des Lichtgestalters und sein kreatives Handwerkszeug zu unterhalten.
Nicht einfach war es, einen...
