Berufsbilder fördern – die Branche stärken
Hubert Eckart, Geschäftsführer der DTHG, hat sich ans Werk gemacht, die Geschichte von Verband und Zeitschrift mit einer Überarbeitung der Chronik von Jochen Perrottet bis 1973 und einer Aktualisierung bis heute für die Öffentlichkeit aufzubereiten – in Form von zwei Büchern mit insgesamt 1000 Seiten. Wir haben Zitate zusammengestellt, die einen kleinen Eindruck von der Entwicklung des Verbandes und seinen Aktivitäten im Zusammenspiel mit der BTR vermitteln.
Am 17. und 18.
Juni 1907, also fast genau 111 Jahre vor der aktuellen Bühnentechnischen Tagung in Dresden, fand in Wiesbaden die erste ordentliche Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Bühneningenieure und -techniker mit Sitz in Wiesbaden statt. Die Ziele des Verbandes erläuterte Maschinerie-Direktor Julis Klein treffend: „Es gibt wohl selten im heutigen Erwerbsleben einen Beruf, über dessen Aufgaben und Leistungen die Öffentlichkeit so wenig unterrichtet ist, wie den des Bühnentechnikers. Welch große Anforderungen werden aber gerade an diesen gestellt. – Er muss Künstler sein in jeder Beziehung und ein reiches Empfinden haben, um sich jeweils in den Ideen der Autoren zurechtzufinden. Er muss ein vollendeter Techniker sein, ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Sonderband 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 80
von Hubert Eckart, Jochen Perrottet und Karin Winkelsesser
Der Arbeitsplatz Bühne ist höchst gefährlich, unabhängig von der beruflichen Qualifikation. Sechs Verbände aus vier europäischen Ländern haben den sogenannten ETTE-Pass mit passendem Lernprogramm entwickelt, der die Fähigkeit zum sicheren Arbeiten nach festgelegten Standards attestiert und vergleichbar macht. Der DTHG-Geschäftsführer stellte auf seiner...
Musik kann man spüren, ob die Bässe beim Rockkonzert oder die Kesselpauke bei klassischen Darbietungen. Musik kann aber auch im wahrsten Sinn hautnah wirken und für hörgeschädigte Menschen hörbar werden – mit einem „Sound Shirt“. Die Idee stammt von der Agentur Jung von Matt, entwickelt hat das Shirt die Londoner Firma CuteCircuit mit den Jungen Symphonikern...
Ob programmierte Maschinen- oder Handarbeit – beide Arbeitsformen ergänzen sich in den Werkstätten des Art Departments vom Studio Babelsberg und werden immer individuell von Projekt zu Projekt ausgewählt. Was sich eignet, hängt von Anforderungen, die das Design oder die Konstruktion betreffen, von Materialeigenschaften oder vom Umfang eines Film- oder Kunstprojekts...
